{"id":4721,"date":"2024-10-09T09:00:24","date_gmt":"2024-10-09T07:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/?p=4721"},"modified":"2025-10-16T15:37:34","modified_gmt":"2025-10-16T13:37:34","slug":"vertriebsprozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/vertriebsprozess","title":{"rendered":"Strukturierter Vertriebsprozess \u2013 Definition, Vorteile, Vorgehen"},"content":{"rendered":"<p>Einen universellen Vertriebsprozess f\u00fcr alle Unternehmen und Branchen gibt es nicht. Dennoch l\u00e4sst sich der Vertriebsprozess effektiv strukturieren und standardisieren, um Effizienz und Erfolg zu steigern. Ein klar definierter Prozess bringt erhebliche Vorteile mit sich: Eine <a href=\"https:\/\/hbr.org\/2015\/01\/companies-with-a-formal-sales-process-generate-more-revenue\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Studie der Harvard Business Review<\/a> belegt, dass B2B-Unternehmen mit einem standardisierten Vertriebsprozess 18 % mehr Umsatzwachstum erzielen als Unternehmen ohne festgelegte Prozesse. Eine durchdachte Herangehensweise im Vertrieb kann somit den entscheidenden Unterschied machen.<\/p>\n<div style=\"text-align: center; width: 100%; height: 50%; padding: 15px; background-color: #eef5f7;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#definition\">Vertriebsprozess \u2013 Definition<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#why\">Gr\u00fcnde f\u00fcr einen standardisierten Vertriebsprozess<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#phasen\">Die Phasen des Vertriebsprozesses<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#how\">Wie entwickelt man einen Vertriebsprozess?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#crm\">Vertriebsprozess und Digitalisierung \u2013 Was bringt ein CRM im Vertriebsprozess?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#ki\">Einfluss von KI auf den Vertriebsprozess<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#optimierung\">Wie optimiert man den Vertriebsprozess?<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<h2 id=\"definition\" class=\"position\">Vertriebsprozess \u2013 Definition<\/h2>\n<p>Der Begriff Vertriebsprozess oder Sales-Prozess bezeichnet Gesch\u00e4ftsprozesse, deren Ziel der Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen ist. Der Sales-Prozess umfasst verschiedene Schritte, die den Vertrieb von der Neukundengewinnung bis zum Kaufabschluss f\u00fchren. Abgeleitet wird er von einer zuvor definierten Vertriebsstrategie sowie den Unternehmens- und Vertriebszielen. Der Vertriebsprozess ist ein wiederkehrender Prozess, der stetig optimiert und angepasst werden sollte.<\/p>\n<h2 id=\"why\" class=\"position\">Gr\u00fcnde f\u00fcr einen standardisierten Vertriebsprozess<\/h2>\n<p>In vielen Unternehmen ist der Vertriebsprozess organisch gewachsen und ist nicht standardisiert. Den Prozess zu standardisieren, bringt jedoch viele Vorteile:<\/p>\n<h3>Effizienzsteigerung<\/h3>\n<p>Ein klar definierter Prozess hilft dabei, Abl\u00e4ufe zu optimieren und Fehler zu minimieren. Jeder Mitarbeitende wei\u00df genau, welcher Schritt zu welchem Zeitpunkt durchgef\u00fchrt werden muss. Dadurch k\u00f6nnen Zeit gespart und Ressourcen effizienter eingesetzt werden.<\/p>\n<h3>Prozess verk\u00fcrzen und optimieren<\/h3>\n<p>Ein strukturierter Vertriebsprozess verschafft Ihnen einen \u00dcberblick \u00fcber die Aktionen, die Ihnen einen Mehrwert bringen. So k\u00f6nnen Sie den Prozess um die Vertriebsaktivit\u00e4ten verschlanken, die Ihnen keinen oder nur geringen Nutzen bringen und so den optimalen Vertriebsprozess entwickeln.<\/p>\n<h3>Bessere Produktivit\u00e4t<\/h3>\n<p>Wenn Sie Ihren Vertriebsprozess genau definieren und wirklich durchsetzen, k\u00f6nnen Sie ihn genauer \u00fcberwachen und Arbeitsschritte automatisieren. Ihre Vertriebsmitarbeiter wissen immer genau, wo sie innerhalb des Prozesses stehen und wann es Zeit ist, den n\u00e4chsten Prozessschritt zu gehen. Das f\u00fchrt zu h\u00f6herer Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Erfolgskontrolle<\/h3>\n<p>Ein strukturierter Prozess erm\u00f6glicht es Ihnen, klare Kennzahlen und Benchmarks zu definieren, an denen der Erfolg des Vertriebs gemessen werden kann. Verlieren Sie viele Kunden beim selben Prozessschritt, sollten Sie diesen \u00fcberdenken. So lassen sich Optimierungspotenziale schneller identifizieren. Zudem schafft ein standardisierter Prozess Vergleichbarkeit. Bringt ein Mitarbeitender erheblich mehr Kunden als andere durch den gesamten Prozess k\u00f6nnen Best Practices und Techniken abgleitet werden.<\/p>\n<h3>Fokus auf Interessenten mit Potenzial<\/h3>\n<p>Die Kriterien f\u00fcr potenzielle K\u00e4ufer sind im Prozess klar festgelegt. \u201eRosinenpicken\u201c oder die Kunden, die betreut werden, nach Sympathie ausw\u00e4hlen, ist deshalb nicht m\u00f6glich. Der Vertriebsprozess hilft Ihren Mitarbeitern dabei, Kontakte mit geringem oder keinem Potenzial auszusortieren und den Fokus auf Interessenten mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit zu setzen.<\/p>\n<h3>Nachvollziehbarkeit und Transparenz<\/h3>\n<p>Ein klar strukturierter Vertriebsprozess macht alle Schritte und Entscheidungen sowie den Status einzelner Vertriebsprojekte nachvollziehbar. Das erleichtert einerseits die Analyse und Anpassung des Prozesses, falls Probleme auftreten. Anderseits schafft er Transparenz f\u00fcr alle Beteiligten, was die Zusammenarbeit im Team und zwischen einzelnen Abteilungen erleichtert.<\/p>\n<h3>Skalierbarkeit<\/h3>\n<p>Standardisierte Prozesse erleichtern es Unternehmen, bei Wachstum neue Mitarbeiter zu schulen und den Vertrieb zu skalieren, ohne dass die Effizienz oder Qualit\u00e4t leidet. Neue Mitarbeiter lernen dadurch schneller, welche Verhaltensweisen und Kompetenzen f\u00fcr die einzelnen Vertriebsphasen wichtig sind, und k\u00f6nnen leichter nachvollziehen, welche Ergebnisse von ihnen erwartet werden.<\/p>\n<h3>Bessere Kundenorientierung<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/kundenorientierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kundenorientierung<\/a> bezeichnet die Ausrichtung aller Aktivit\u00e4ten eines Unternehmens an den Bed\u00fcrfnissen des Kunden. Sie ist ein wichtiger Bestandteil f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens. Bei der Entwicklung eines erfolgreichen Vertriebsprozesses m\u00fcssen Sie die Erwartungen, W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse miteinbeziehen. Damit st\u00e4rken Sie das Vertrauen und die Kundenbindung und erh\u00f6hen die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen Kaufabschluss.<\/p>\n<h3>Bessere Kundenbindung<\/h3>\n<p>Durch einheitliche und wiederholbare Abl\u00e4ufe kann ein konsistentes Kundenerlebnis geschaffen werden. Das st\u00e4rkt das Vertrauen in das Unternehmen und f\u00f6rdert die langfristige Kundenbindung. Eine der wichtigsten Phasen im Vertriebsprozess ist beispielsweise die Aftersales-Phase nach dem Kauf. Wird der Vertriebsprozess nicht vorab definiert wird, wird dieser Schritt jedoch h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigt. Dabei entscheidet sich hier, ob ein Kunde zum Bestandskunden wird, dadurch f\u00fcr kontinuierliche Ums\u00e4tze sorgt und damit auch langfristig Ihren Unternehmenserfolg sichert oder nicht.<\/p>\n<p>Insgesamt sorgt ein strukturierter Vertriebsprozess f\u00fcr Klarheit, Effizienz und eine bessere Steuerung, was letztlich zu h\u00f6heren Ums\u00e4tzen und einer st\u00e4rkeren Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00fchrt.<\/p>\n<h2 id=\"phasen\" class=\"position\">Die Phasen des Vertriebsprozesses<\/h2>\n<p>Die Schritte im Vertriebsprozess sind abh\u00e4ngig von verschiedensten Faktoren. Hier unterscheiden sich beispielsweise B2B und B2C. Aber auch Produkt, die Branche sowie die Unternehmensziele beeinflussen den Vertriebsprozess. In einigen Unternehmen besteht der Sales-Prozess aus nur drei Phasen in anderen wiederum acht. Jeder Vertriebsprozess enth\u00e4lt jedoch folgende Schritte: Identifizierung und Qualifizierung von potenziellen Kunden, Wecken von Interesse und Kaufabschluss. Am h\u00e4ufigsten wird der Prozess in folgende sechs Hauptphasen untergliedert.<\/p>\n<h3>Die 6 Phasen des Vertriebsprozesses im B2B<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Vertriebsprozess_Darstellung.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6698\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Vertriebsprozess_Darstellung.png\" alt=\"Vertriebsprozess Darstellung\" width=\"792\" height=\"612\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Vertriebsprozess_Darstellung.png 792w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Vertriebsprozess_Darstellung-300x232.png 300w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Vertriebsprozess_Darstellung-768x593.png 768w\" sizes=\"(max-width: 792px) 100vw, 792px\" \/><\/a><\/p>\n<h4>1. Lead-Generierung (Prospecting)<\/h4>\n<p>Bei der <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/lead-generierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lead-Generierung<\/a> geht es darum, neue potenzielle K\u00e4ufer zur akquirieren. Wie diese Leads generiert werden, h\u00e4ngt ganz von Ihrer Strategie ab. Die M\u00f6glichkeiten sind vielf\u00e4ltig: Networking, Kalt-Akquise, Empfehlungsmarketing, Social Media, usw. In vielen Unternehmen generiert in diesem Schritt das Marketing die Leads und gibt diese in einer der n\u00e4chsten Phasen an das Vertriebsteam weiter.<\/p>\n<h4>2. Lead-Qualifizierung (Lead Qualification)<\/h4>\n<p>In der Qualifizierungsphase wird ermittelt, ob ein Interessent das Potenzial hat zum Kunden zu werden. Das bedeutet ihr Vertriebsteam muss die Leads herausfiltern, die in Ihre Zielgruppe passen und Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung wirklich ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/lead-qualifizierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lead-Qualifizierung<\/a> ist wichtig, um Ressourcen richtig einsetzen zu k\u00f6nnen und sich auf die wichtigsten Kunden zu fokussieren.<\/p>\n<p>Eine Methode dazu ist die <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/bant-methode\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BANT-Methode<\/a>, bei der Sie folgende Fragen stellen:<\/p>\n<p><strong>B<\/strong>udget: Hat der Lead das Budget zum Kauf meines Produkts?<\/p>\n<p><strong>A<\/strong>utorit\u00e4t: Kann der Lead \u00fcber den Kauf des Produkts entscheiden oder muss er daf\u00fcr jemanden fragen? Ist er dann der richtige Ansprechpartner f\u00fcr mich?<\/p>\n<p><strong>N<\/strong>eed (Bedarf): Ben\u00f6tigt er wirklich mein Produkt?<\/p>\n<p><strong>T<\/strong>iming: Ist er bereit, es jetzt oder in n\u00e4chster Zeit zu kaufen?<\/p>\n<p>Ziel ist es, nach der Qualifizierung nur potenzielle Kunden zu betreuen, Ihre speziellen Kundenanforderungen zu verstehen und diesen potenziellen Angeboten zuzuordnen.<\/p>\n<h4>3. Bedarfsanalyse<\/h4>\n<p>In dieser Phase analysiert der Verk\u00e4ufer die genauen Bed\u00fcrfnisse des potenziellen Kunden. Es geht darum, die Probleme und Pain Points des Kunden zu verstehen und sicherzustellen, dass das Produkt oder die Dienstleistung eine L\u00f6sung bietet. Wichtig: Ziel dieser Phase ist es nicht, das Produkt zu verkaufen, sondern die Kundenbed\u00fcrfnisse zu verstehen.<\/p>\n<h4>4. Angebotsphase, bzw. Pr\u00e4sentationsphase<\/h4>\n<p>In dieser Phase pr\u00e4sentieren Sie Ihren potenziellen Kunden das f\u00fcr ihn passende Angebot. Da dieser Schritt viel Zeit in Anspruch nehmen kann, wird er nur f\u00fcr gut qualifizierte Interessenten durchgef\u00fchrt. Dies kann in Form einer Produktdemonstration, eines individuellen Angebots oder einer detaillierten Pr\u00e4sentation erfolgen. Ziel ist es, den Nutzen des Produkts oder der Dienstleistung klar darzustellen und eine Beziehung zum potenziellen Kunden aufzubauen.<\/p>\n<h4>5. Abschluss<\/h4>\n<p>Stimmt ein potenzieller Kunde den Konditionen Ihres Angebots zu, geht es in die Abschluss-Phase. Ziel ist einen Vertrag zu schlie\u00dfen, der f\u00fcr Ihr Unternehmen und auch f\u00fcr den Kunden von Vorteil ist. Denn nur ein zufriedener Kunde wird auch wieder bei Ihnen kaufen und damit langfristig zum Bestandskunden.<\/p>\n<h4>6. Nachverfolgung<\/h4>\n<p>Der Vertriebsprozess endet nicht mit der Abschlussphase und der Unterzeichnung des Vertrags. Auch nach dem Kaufabschluss sollten Sie den Kontakt mit dem Kunden halten. Die Nachverfolgungsphase ist essenziell f\u00fcr den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen, die Ihren kontinuierlichen Umsatz sichern.<\/p>\n<p>Ein strukturierte Vertriebsprozess ist nicht immer linear. Oft m\u00fcssen wir mit einem Kunden auch wieder einen Prozessschritt zur\u00fcckgehen, um das f\u00fcr ihn optimale Kundenerlebnis zu bieten.<\/p>\n<h3>Die 7 Phasen des Vertriebsprozesses im B2C<\/h3>\n<p>Im B2C-Vertrieb werden Kaufentscheidungen meist schneller getroffen als im B2B-Bereich. Daher unterscheidet sich auch der Vertriebsprozess. Doch auch hier ist ein standardisierter Vertriebsprozess hilfreich. Dieser kann folgenderma\u00dfen aussehen:<\/p>\n<h4>1. Bewusstsein schaffen (Awareness)<\/h4>\n<p>In dieser Phase wird das Bewusstsein des potenziellen K\u00e4ufers f\u00fcr das Produkt oder die Marke geweckt. Zum Beispiel durch Marketingma\u00dfnahmen wie Werbung, Social Media, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Mundpropaganda oder Online- und Offline-Kampagnen. Ziel ist es, dass der Kunde das Produkt wahrnimmt und erkennt, dass es eine L\u00f6sung f\u00fcr sein Problem bietet.<\/p>\n<h4>2. Interesse wecken (Interest)<\/h4>\n<p>In dieser Phase interessiert sich der Kunde mehr f\u00fcr das Produkt und informiert sich weiter z.B. durch das Lesen von Produktbewertungen, die Website des Unternehmens oder Interaktionen \u00fcber Social Media. Das Unternehmen versucht hier, das Interesse durch ansprechende Inhalte zu Verst\u00e4rken.<\/p>\n<h4>3. Wunsch\/\u00dcberlegung (Consideration)<\/h4>\n<p>In dieser Phase beginnt der Kunde, den Kauf ernsthaft in Erw\u00e4gung zu ziehen. Er pr\u00fcft die Vorteile des Produkts, die Preisgestaltung und m\u00f6gliche Alternativen. Ziel ist es hier den Kunden zu \u00fcberzeugen und den Kaufwunsch durch kleine Anreize wie Rabattaktionen oder spezielle Angebote zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<h4>4. Kaufentscheidung (Decision)<\/h4>\n<p>In dieser Phase trifft der Kunde die Entscheidung, das Produkt zu kaufen. Im B2C-Bereich ist die Kaufentscheidung oft impulsiver und schneller. Die Kaufentscheidung wird im Gegensatz zum B2B-Bereich meist von einer Einzelperson getroffen.<\/p>\n<h4>5. Kaufabschluss (Purchase)<\/h4>\n<p>Der Kunde t\u00e4tigt den Kauf, in der Regel \u00fcber einen Online-Shop oder im station\u00e4ren Handel. In dieser Phase sollte der Prozess so reibungslos wie m\u00f6glich gestaltet sein, um Abbr\u00fcche zu vermeiden.<\/p>\n<h4>6. Nachkaufphase und Kundenbindung (After-Sales)<\/h4>\n<p>Auch im B2C-Bereich ist die Phase nach dem Kauf \u00e4u\u00dferst wichtig, um eine langfristige Kundenbindung aufzubauen. Dies kann durch <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/after-sales\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">After-Sales-Services<\/a>, Kundenfeedback, Angebote f\u00fcr zuk\u00fcnftige K\u00e4ufe, Treueprogramme und guten Kundenservice erfolgen.<\/p>\n<h4>7. Empfehlungen und Kundenwerbung (Advocacy)<\/h4>\n<p>Im B2C-Bereich spielt Mundpropaganda eine gro\u00dfe Rolle. Zufriedene Kunden werden zu Markenbotschaftern und empfehlen das Produkt oder die Marke weiter, was durch gezielte Empfehlungsprogramme oder besondere Aktionen verst\u00e4rkt werden kann. Positive Bewertungen auf Plattformen, soziale Medien und pers\u00f6nliche Empfehlungen k\u00f6nnen erheblich zur Neukundengewinnung beitragen.<\/p>\n<h3>Besonderheiten im B2C-Vertrieb<\/h3>\n<h4>K\u00fcrzere Verkaufszyklen<\/h4>\n<p>Kaufentscheidungen im B2C sind im Vergleich zu B2B-Bereich viel schneller und oft spontaner bzw. impulsiver.\u00a0 Sie werden in den meistens F\u00e4llen von Einzelpersonen getroffen.<\/p>\n<h4>Emotionaler Entscheidungsprozess<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend B2B-K\u00e4ufe eher rational und datenbasiert sind, spielen im B2C-Bereich Emotionen eine gr\u00f6\u00dfere Rolle. Die Ansprache erfolgt daher oft \u00fcber emotionale Anreize.<\/p>\n<h4>Massenansprache<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend im B2B-Vertrieb individuelle Beratung eine gro\u00dfe Rolle spielt, wird im B2C in den meisten F\u00e4llen eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe an potenziellen Kunden angesprochen. Zwar werden Kunden oft Kundengruppen mit \u00e4hnlichen Bed\u00fcrfnissen zugeordnet, allerdings wird weniger individuell auf den jeweiligen Einzelkunden eingegangen.<\/p>\n<h2 id=\"how\" class=\"position\">Wie entwickelt man einen Vertriebsprozess?<\/h2>\n<h3>Standortbestimmung \u2013 Was machen Sie bereits?<\/h3>\n<p>Um einen erfolgreichen Vertriebsprozess zu definieren, sollten Sie zun\u00e4chst einmal analysieren, wo Sie stehen, welche Ziele Sie erreichen wollen, was Sie bereits machen und was bereits gut funktioniert, beziehungsweise nicht funktioniert.<\/p>\n<p>Zeichnen Sie den aktuellen Prozess auf. Befragen Sie hierzu Ihre Mitarbeitenden und gehen Sie mit Ihnen Projekte der letzten Monate durch, die sehr gut oder nicht gut gelaufen sind. Er\u00f6rtern Sie, welche Faktoren ausschlaggebend f\u00fcr eine Kaufentscheidung waren und wodurch Sie potenzielle Kunden verloren haben.<\/p>\n<p>Holen Sie zudem Feedback von Ihren Kunden ein, um zu identifizieren, wo Optimierungspotenziale liegen. Zeichnen Sie auch den Prozess aus Kundensicht auf und vergleichen Sie die Perspektive der Kunden mit der des Vertriebs.<\/p>\n<h3>Vertriebsprozess auf die Bed\u00fcrfnisse Ihrer Zielgruppe ausrichten<\/h3>\n<p>Gibt es Unterschiede zwischen den Prozessschritten des Vertriebs und der Kundenbed\u00fcrfnisse? Wenn ja, sollten Sie Ihre Arbeitsweise unbedingt anpassen. Vergessen Sie nie, dass es darum geht, Ihren Kunden ein positives Erlebnis zu bieten.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen also herausfinden, was Ihre Kunden erwarten und wann Sie bereit sind von einer Phase in die n\u00e4chste zu konvertieren.<\/p>\n<h3>Kennzahlen (KPIs) definieren<\/h3>\n<p>Welche KPIs sind f\u00fcr Ihren Vertrieb und Ihr Unternehmen am wichtigsten? Fokussieren Sie sich beispielsweise auf die drei KPIs, die f\u00fcr Sie am wichtigsten sind. Dann k\u00f6nnen Sie den Vertriebsprozess darauf ausrichten und Erfolge richtig messen.<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Kennzahlen ist die Conversion Rate. Sie beschreibt, wie viele potenzielle Kunden \u00fcber einen bestimmten Zeitraum in die n\u00e4chste Vertriebsphase \u00fcberf\u00fchrt worden sind. Die Conversion Rate kann Aufschluss dar\u00fcber geben, ob in einer Phase noch Optimierungsbedarf besteht.<\/p>\n<h3>Expertise im Team nutzen<\/h3>\n<p>Ein erfolgreicher Vertriebsprozess ist so einfach, strukturiert und wiederholbar wie m\u00f6glich \u2013 und vor allem muss er auch von Ihrem Team einheitlich durchgef\u00fchrt werden. Er sollte also klar genug definiert sein, dass jeder Mitarbeitende ihn verstehen kann. Aber noch wichtiger: Nutzen Sie die Expertise Ihres Teams, um den Prozess zu definieren. Denn auch, wenn ein Vertriebsprozess die Mitarbeitenden anleiten soll, wissen diese am besten, welche Vertriebsaktivit\u00e4ten funktionieren und wie lange die jeweiligen Phasen dauern. Oft ist das Wissen bereits im Unternehmen. Es gilt, dieses Wissen zu sammeln und zu einem einheitlichen Prozess zusammenzufassen. Wenn Sie Mitarbeitende und Experten schon fr\u00fch in die Entwicklung des Vertriebsprozesses mit einbeziehen, ist zudem die Akzeptanz f\u00fcr den neuen Prozesses h\u00f6her.<\/p>\n<p>Bedenken Sie zudem, dass es sich um einen lebendigen Prozess handelt. \u00dcberpr\u00fcfen Sie deshalb Ihren Vertriebsprozess alle paar Jahre einmal und entwickeln Sie ihn gegebenenfalls weiter.<\/p>\n<p>Akzeptanz bei den Mitarbeitern erh\u00f6hen<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt bringt es nichts, einen Vertriebsprozess top-down zu definieren und dann davon auszugehen, dass dieser von allen Mitarbeitern akzeptiert und gelebt wird. Neben der Einbeziehung in die Entwicklung des Prozesses gibt es einige Argumente, mit denen Sie Vertriebsmitarbeiter \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein Vertriebsprozess erleichtert dem Vertrieb die Arbeit, da Arbeitsschritte automatisiert und \u00fcberfl\u00fcssige Schritte und Blocker aus dem Prozess gestrichen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein Vertriebsprozess hilft neuen oder weniger erfahrenen Kollegen, die notwendigen Prozessschritte zu erlernen, so k\u00f6nnen auch Teamziele leichter erreicht werden.<\/p>\n<p>Der Vertriebsprozess gibt zwar an, was getan werden muss, aber nicht, wie Sie Ihre Aufgaben zu erledigen haben. Sie k\u00f6nnen deshalb genauso kreativ sein und Ihr Verkaufstalent bei der Umsetzung der einzelnen Schritte nutzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/whitepaper\/checkliste-vertrieb.html\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-7451\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Checkliste_Vertrieb.jpg\" alt=\"Checkliste Vertrieb\" width=\"680\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Checkliste_Vertrieb.jpg 680w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Checkliste_Vertrieb-300x99.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><\/p>\n<h2 id=\"crm\" class=\"position\">Vertriebsprozess und Digitalisierung \u2013 Was bringt ein CRM im Vertriebsprozess?<\/h2>\n<p>Digitale Tools haben den Vertriebsprozess grundlegend ver\u00e4ndert. CRM-Systeme spielen bei der Umsetzung eines Vertriebsprozesses und Messung der Performance eine zentrale Rolle. Besonders individualisierbare Standard-Plattformen bilden eine gute Basis, die genau auf Ihren Prozess angepasst werden kann.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen also sowohl die Projektphasen als auch die notwendigen To-Dos in den einzelnen Phasen in einem einzigen Tool abbilden und tracken. Das CRM bildet den Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr Ihren Prozess und die Zusammenarbeit im Team. Denn alle relevanten Informationen sind f\u00fcr jeden Mitarbeiter jederzeit verf\u00fcgbar.<\/p>\n<h3>Zentralisierung von Daten und Informationen im CRM<\/h3>\n<p>Im CRM werden alle relevanten Daten zu Kunden, Leads und Vertriebsprojekten zentral verwaltet. So haben Vertriebsteams stets Zugriff auf aktuelle Daten, was die Zusammenarbeit und das Kundendatenmanagement verbessert. Zudem erhalten Vertriebsmitarbeitende einen ganzheitlichen \u00dcberblick \u00fcber alle Interaktionen mit einem Kunden (z.B. E-Mails, Telefonate, Besprechungen, Angebote). Dies verhindert Informationsl\u00fccken und Missverst\u00e4ndnisse.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/whitepaper\/25-crm-gruende-web.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-6117 size-full\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_25Gru\u0308nde-1.jpg\" alt=\"Zum Download Whitepaper 25 Gr\u00fcnde f\u00fcr ein CRM\" width=\"680\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_25Gru\u0308nde-1.jpg 680w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_25Gru\u0308nde-1-300x99.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Erleichterte Kommunikation und Interaktion mit Kunden<\/h3>\n<p>Ein CRM-System erm\u00f6glicht es Ihnen, automatisiere E-Mail-Nurtures und Kampagnen zu erstellen. Zudem werden alle Informationen aus Kommunikationskan\u00e4len, wie E-Mails, Anrufe, Social Media oder pers\u00f6nlichen Treffen zentral zusammengef\u00fchrt. Dadurch k\u00f6nnen Sie effektiv und konsistent mit den Kunden kommunizieren.<\/p>\n<h3>Effektiveres Lead-Management<\/h3>\n<p>Auch die Lead-Qualifizierung und Nachverfolgung werden durch ein CRM erleichtert. Es erfasst und analysiert Leads in Echtzeit \u00fcber den gesamten Marketing- und Sales-Prozess hinweg. Mithilfe eines CRMs lassen sich Leads automatisch qualifizieren und priorisieren. Durch integrierte <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/lead-scoring\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lead-Scoring-<\/a>Modelle werden vielversprechende Kontakte hervorgehoben, sodass Vertriebsteams sich auf die besten Chancen konzentrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Prozesssteuerung und Automatisierung<\/h3>\n<p>CRM-L\u00f6sungen bieten f\u00fcr den Vertrieb viele M\u00f6glichkeiten, Prozesse zu standardisieren und Prozessschritte zu automatisieren. Dadurch die Automatisierung von Routineaufgaben kann der Prozess beschleunigt und Fehler minimiert werden.<\/p>\n<h3>Tracking und Perfomance-Messung<\/h3>\n<p>Alle wichtigen Zahlen werden im CRM hinterlegt, welches Analysen, Auswertungen und Prognosen automatisiert durchf\u00fchrt. Das erleichtert auch das Tracken der Performance. So m\u00fcssen sich Ihre Mitarbeiter nicht um Verwaltungsaufwand k\u00fcmmern, sondern k\u00f6nnen sich auf das Wesentliche, die Kunden, konzentrieren.<\/p>\n<h2 id=\"ki\" class=\"position\">Einfluss von KI auf den Vertriebsprozess<\/h2>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) hat einen starken Einfluss auf den Vertriebsprozess. Wenn Sie <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/ki-im-vertrieb\">KI im Vertrieb nutzen<\/a>, k\u00f6nnen Sie den Vertriebsprozess agiler, datengesteuerter und personalisierter machen.<\/p>\n<h3>Lead-Scoring<\/h3>\n<p>KI kann die Qualit\u00e4t von Leads durch Analyse bisheriger Verkaufsdaten und Verhaltensmuster priorisieren. Sie bewertet, welche Leads am wahrscheinlichsten zu einem Abschluss kommen. Vertriebsmitarbeitende k\u00f6nnen sich dadurch auf die erfolgversprechendsten Leads konzentrieren, was die Effizienz erh\u00f6ht.<\/p>\n<h3>Personalisierte Angebote und Kommunikation<\/h3>\n<p>KI-gest\u00fctzte Systeme analysieren das Verhalten und die Pr\u00e4ferenzen von Kunden, um hochgradig personalisierte Angebote zu erstellen. Durch die Kombination von CRM-Daten und KI k\u00f6nnen individuelle Nachrichten, Empfehlungen sowie Cross- und Upselling-Angebote in Echtzeit erstellt werden, was die Erfolgschancen erh\u00f6ht.<\/p>\n<h3>Chatbots und virtuelle Assistenten<\/h3>\n<p>KI-basierte Chatbots und virtuelle Assistenten k\u00f6nnen eine gro\u00dfe Hilfe bei der Vorqualifizierung von Leads sein. Chatbots beantworten h\u00e4ufige Fragen rund um die Uhr. Dies beschleunigt die Kundenbetreuung und entlastet Vertriebsteams, die sich auf wichtige Leads konzentrieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Datenbasierte Prognosen<\/h3>\n<p>KI-gest\u00fctzte Analyse-Tools k\u00f6nnen gro\u00dfe Mengen historischer Verkaufsdaten analysieren und pr\u00e4zisere Verkaufsprognosen erstellen. Sie helfen Vertriebsteams, aktuelle Trends, Marktverschiebungen und andere Einflussfaktoren fr\u00fch zu erkennen und strategisch darauf zu reagieren.<\/p>\n<h2 id=\"optimierung\" class=\"position\">Wie optimiert man den Vertriebsprozess?<\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt ist der Vertriebsprozess dynamisch und muss von Zeit zu Zeit optimiert werden, um die Effizienz zu steigern, den Umsatz zu maximieren und die Kundenzufriedenheit zu erh\u00f6hen. Der Prozess der Vertriebsoptimierung umfasst mehrere Schritte.<\/p>\n<h3>Ziele der Vertriebsprozessoptimierung<\/h3>\n<p>Bei der Optimierung des Vertriebsprozesses lassen sich mehrere Ziele verfolgen:<\/p>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-check\">\n<li><strong>Umsatzsteigerung<\/strong>: Erh\u00f6hung des Absatzes durch effektiveren Vertrieb.<\/li>\n<li><strong>Effizienzsteigerung<\/strong>: Identifikation von Blockern und Optimierung des Ressourceneinsatzes (z.B. weniger Zeitaufwand pro Kunde).<\/li>\n<li><strong>Verbesserung der Kundenbindung<\/strong>: St\u00e4rkere Kundenorientierung und Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen.<\/li>\n<li><strong>Verbesserung der Conversion Rate<\/strong>: Erh\u00f6hung der Abschlussquote von Leads zu K\u00e4ufen.<\/li>\n<li><strong>Prognosegenauigkeit<\/strong>: Genauere Vorhersagen \u00fcber zuk\u00fcnftige Ums\u00e4tze.<\/li>\n<li><strong>Kostenreduzierung<\/strong>: Reduzierung der Kosten pro Verkauf durch Prozessvereinfachung und Automatisierung.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Wie geht man bei der Optimierung des Vertriebsprozesses vor?<\/h3>\n<p>Folgende Schritte sollten Sie bei der Optimierung Ihres Vertriebsprozesses ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<h4>Ist-Analyse<\/h4>\n<p>Bei der <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/ist-analyse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ist-Analyse<\/a> gehen Sie Ihren aktuellen Vertriebsprozess einmal durch. Gibt es stellen im Prozess, in denen Sie viele Kunden verlieren? Dies kann durch die Auswertung von CRM-Daten, Kundenfeedback oder internen Analysen erfolgen.<\/p>\n<p>Vergleichen Sie hier Ihren aktuellen Prozess auch mit anderen, tauschen Sie sich mit anderen Unternehmen aus oder holen Sie sich externe Beratung, um Verbesserungspotentiale aufzudecken.<\/p>\n<h4>Definition von Zielen und KPIs<\/h4>\n<p>Setzen Sie sich f\u00fcr die Optimierung klar definierte, messbare Ziele, die den \u00fcbergeordneten Unternehmenszielen entsprechen und definieren Sie messbare Key Performance Indicators (KPIs). Beispielsweise k\u00f6nnte ein Ziel sein, die Abschlussquote in den n\u00e4chsten 6 Monaten um 10% zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/whitepaper\/crm-kennzahlen-web.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-3518 size-full\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Whitepaper_KPI.jpg\" alt=\"Whitepaper KPI\" width=\"680\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Whitepaper_KPI.jpg 680w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Whitepaper_KPI-300x99.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><\/p>\n<h4>Implementierung von Ma\u00dfnahmen<\/h4>\n<p>Basierend auf den Ergebnissen der Analyse werden konkrete Ma\u00dfnahmen zur Optimierung des Vertriebsprozesses entwickelt und implementiert. Dies k\u00f6nnte die Einf\u00fchrung neuer Software z.B. einer CRM-L\u00f6sung sein, um den Vertriebsprozess zu digitalisieren und effizienter zu gestalten.<\/p>\n<h4>\u00dcberwachung und Anpassung<\/h4>\n<p>Pr\u00fcfen Sie, ob die Ver\u00e4nderung tats\u00e4chlich auch die Verbesserungen gebracht hat, die Sie geplant hatten. Tracken Sie hierf\u00fcr die festgelegten KPIs und holen Sie Feedback vom Vertriebsteam und den Kunden ein.<\/p>\n<h3>Vertriebsprozess optimieren \u2013 was kann ich \u00e4ndern?<\/h3>\n<p>Vielleicht stellen Sie sich jetzt die Frage, was Sie an ihrem Sales-Prozess \u00fcberhaupt \u00e4ndern k\u00f6nnen. Zur Verbesserung gibt es verschiedene Stellschrauben, an denen Sie drehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Lead-Generierung und -Qualifizierung<\/h4>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li><strong>Effektive Lead-Generierung<\/strong>: Optimierung der Kan\u00e4le, \u00fcber die Leads gewonnen werden (z.B. Online-Marketing, Messen, Empfehlungen).<\/li>\n<li><strong>Lead-Qualifizierung<\/strong>: Verbesserung der Prozesse zur Bewertung und Einordnung von Leads, um die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Verkaufs zu erh\u00f6hen (z.B. durch Nutzung von CRM-Systemen und <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/lead-scoring\">Lead-Scoring<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Sales Funnel<\/h4>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li><strong>Optimierung des Sales Funnels<\/strong>: Analyse der Konversionsraten in den verschiedenen Phasen des Verkaufsprozesses und Identifizierung von H\u00fcrden und Blockern.<\/li>\n<li><strong>Automatisierung im Sales Funnel<\/strong>: Nutzung von CRM-Software oder KI-Tools zur Automatisierung von Follow-ups, Angeboten und Verkaufsabschl\u00fcssen.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Schulungen und Anreize<\/h4>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li><strong>Vertriebsschulungen<\/strong>: Regelm\u00e4\u00dfige Schulungen zu Verkaufstechniken, Verhandlungsgeschick und Produktwissen.<\/li>\n<li><strong>Motivation und Anreize<\/strong>: Einf\u00fchrung von Zielvorgaben, Belohnungen und Provisionen, um Vertriebsteams zu motivieren.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>CRM-Systeme und Technologien<\/h4>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/whitepaper\/leitfaden-crm-implementierung.html\"><strong>CRM-Implementierung<\/strong><\/a>: Effektive Nutzung von Customer-Relationship-Management-Systemen zur Erfassung und Analyse von Kunden- und Verkaufsdaten sowie Automatisierung von Routineaufgaben wie E-Mail-Kampagnen, Lead-Management und Dateneingaben.<\/li>\n<li><strong>Datenanalyse und KPIs<\/strong>: Analyse der Vertriebsdaten, um Muster zu erkennen und KPIs wie die Abschlussquote, den durchschnittlichen Verkaufszyklus oder den Customer Lifetime Value zu verbessern.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Kundenzentrierung und Personalisierung<\/h4>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li><strong>Kundenorientierung<\/strong>: Bessere Kenntnis der Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche der Kunden durch gezielte Marktforschung und regelm\u00e4\u00dfiges Kundenfeedback.<\/li>\n<li><strong>Personalisierte Kommunikation<\/strong>: Anpassung der Vertriebsansprache an den jeweiligen Kunden und seine spezifischen Herausforderungen, um h\u00f6here Abschlussraten zu erzielen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Fazit: Profitieren Sie vom standardisierten Vertriebsprozess<\/h2>\n<p>Ein strukturierter Vertriebsprozess gibt Ihrem Team einen Fahrplan an die Hand, um die richtigen Schritte zur richtigen Zeit zu machen. So werden Kundengewinnungskosten gesenkt, die Produktivit\u00e4t erh\u00f6ht, der Fokus auf die richtigen Kunden gesetzt und langfristig Ums\u00e4tze des Unternehmens gesteigert. Ein CRM hilft Ihnen dabei, den \u00dcberblick zu behalten, Prozessphasen Schritt f\u00fcr Schritt durchzuf\u00fchren, zu tracken und Erfolge zu messen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #9da9b0;\">Ver\u00f6ffentlicht am 25.11.2021<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #9da9b0;\">Aktualisiert am 09.10.2024<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studien zeigen, dass B2B-Unternehmen mit einem klar definierten Vertriebsprozess um 18 % mehr Umsatzwachstum erzielen, als Unternehmen ohne standardisierten Prozess. 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