{"id":5131,"date":"2024-07-14T07:30:05","date_gmt":"2024-07-14T05:30:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/?p=5131"},"modified":"2025-07-30T07:59:27","modified_gmt":"2025-07-30T05:59:27","slug":"b2b-vertrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/b2b-vertrieb","title":{"rendered":"B2B-Vertrieb \u2013 Definition, Strategie und Beispiele"},"content":{"rendered":"<p>Zwischen B2C- und B2B-Vertrieb gibt es erhebliche Unterschiede. Ma\u00dfnahmen, die im B2C-Vertrieb (Business-to-Consumer) sehr gut funktioniert, kann im B2B-Vertrieb (Business-to-Business) bei Gesch\u00e4ftskunden v\u00f6llig ins Leere verlaufen. W\u00e4hrend bei Privatkunden durch Marketingma\u00dfnahmen oft schnelle Erfolge erzielt werden, spielen im B2B-Vertrieb andere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel langfristige Beziehungen, ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen und das Verstehen der Entscheidungsprozesse. In diesem Artikel beleuchten wir die Besonderheiten des B2B-Vertriebs und geben wertvolle Tipps f\u00fcr Ihren Vertriebserfolg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align: center; width: 100%; height: 50%; padding: 15px; background-color: #eef5f7;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#definition\">Was bedeutet B2B-Vertrieb?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#b2c\">Was ist der Unterschied zwischen B2B und B2C?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#beispiele\">Beispiele f\u00fcr B2B-Vertrieb<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#prozesse\">Vertriebsprozesse im B2B \u2013 Wie funktioniert B2B-Vertrieb?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#tipps\">Tipps f\u00fcr erfolgreichen B2B-Vertrieb<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#strategie\">Entwicklung einer B2B-Vertriebsstrategie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<h2 id=\"definition\" class=\"position\">Was bedeutet B2B-Vertrieb?<\/h2>\n<p>B2B steht f\u00fcr \u201eBusiness to Business\u201c und bezeichnet gesch\u00e4ftliche Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen. Im B2B-Vertrieb werden Verkaufsprozesse und -strategien speziell auf die Bed\u00fcrfnisse von Gesch\u00e4ftskunden ausgerichtet. Im Gegensatz dazu steht der B2C-Vertrieb.<\/p>\n<h2 id=\"b2c\" class=\"position\">Was ist der Unterschied zwischen B2B und B2C?<\/h2>\n<p>Die Abk\u00fcrzung B2C steht f\u00fcr Business-to-Consumer. Der B2C-Vertrieb konzentriert sich auf den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Privatkunden. Die beiden Vertriebsm\u00f6glichkeiten unterscheiden sich aufgrund der unterschiedlichen Zielgruppen stark hinsichtlich Strukturen, Strategie und <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/vertriebskanaele\">Vertriebskan\u00e4le<\/a>. Konkrete Unterschiede zeigen sich in folgenden Bereichen:<\/p>\n<h3>Angebot<\/h3>\n<p>B2B-Kunden haben meist Bedarf an spezifischen Produkten und Dienstleistungen, w\u00e4hrend der Endverbraucher eher Standardprodukte kauft.<\/p>\n<h3>Entscheider<\/h3>\n<p>Bei Gesch\u00e4ftskunden sind meist mehrere Entscheider involviert. Teilweise muss der Entscheider erst ermittelt werden. Im B2C-Bereich trifft meist eine Person die Kaufentscheidung.<\/p>\n<h3>Kaufentscheidung<\/h3>\n<p>In der Regel spielen Emotionen und g\u00fcnstige Preise f\u00fcr Privatk\u00e4ufer eine gr\u00f6\u00dfere Rolle, w\u00e4hrend Businesskunden mehr Wert auf den optimalen Produktnutzen legen. Im B2B werden zur Kaufentscheidung zudem ausf\u00fchrliche Wettbewerbsanalysen und Kosten-Nutzen-Analysen durchgef\u00fchrt, w\u00e4hrend Privatpersonen eher spontan oder aus dem Bauch heraus entscheiden.<\/p>\n<h3>Anzahl der Kunden<\/h3>\n<p>Die tats\u00e4chliche Anzahl der K\u00e4ufer ist im B2B geringer, allerdings sind die Produkte deutlich teurer als die f\u00fcr den Privatkunden.<\/p>\n<h3>Kan\u00e4le<\/h3>\n<p>Privatkunden sind auf anderen Kan\u00e4len erreichbar als Gesch\u00e4ftskunden. W\u00e4hrend im B2C-Vertrieb soziale Medien wie Facebook, Instagram und TikTok sowie Suchmaschinenmarketing (z.B. Google Ads) und E-Mail-Marketing eine zentrale Rolle spielen, nutzen Unternehmen im B2B-Vertrieb oft andere Plattformen und Methoden. Gesch\u00e4ftskunden sind beispielsweise \u00fcber LinkedIn, Fachmessen, Branchenveranstaltungen und spezielle B2B-Netzwerke greifbar. Zudem spielen pers\u00f6nliche Verkaufsgespr\u00e4che, Webinare und detaillierte Whitepapers eine wichtige Rolle, um potenzielle Gesch\u00e4ftskunden zu informieren und zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-5137 size-full\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied.jpg\" alt=\"Unterschied B2c-B2B-Vertrieb\" width=\"2500\" height=\"1306\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied.jpg 2500w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied-300x157.jpg 300w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied-1024x535.jpg 1024w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied-768x401.jpg 768w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied-1536x802.jpg 1536w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/B2B-B2C-Unterschied-2048x1070.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2500px) 100vw, 2500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"beispiele\" class=\"position\">Beispiele f\u00fcr B2B-Vertrieb<\/h2>\n<p>Typische B2B-Produkte sind Produkte und Dienstleistungen, die speziell auf die Bed\u00fcrfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind und diese dabei unterst\u00fctzen, ihre eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben.<\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr den B2B Vertrieb sind:<\/p>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li>Industriemaschinen und -ausr\u00fcstung, wie Maschinen zur Herstellung von Produkten, Werkzeugmaschinen oder Bauausr\u00fcstung<\/li>\n<li>Softwarel\u00f6sungen, wie ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning), CRM-Systeme (Customer-Relationship-Management) oder Buchhaltungssoftware<\/li>\n<li>B\u00fcrobedarf und -ausstattung, wie B\u00fcrom\u00f6bel, Computer oder Drucker<\/li>\n<li>Rohstoffe und Materialien, wie Stahl, Chemikalien, Holz, usw.<\/li>\n<li>Dienstleistungen, wie Unternehmensberatung, Marketing- und Werbedienstleistungen, IT-Dienstleistungen, Logistik- und Transportdienstleistungen.<\/li>\n<li>Fertigungskomponenten, wie elektronische Bauteile oder Automobilteile<\/li>\n<li>Finanzdienstleistungen, wie Gesch\u00e4ftskredite, Versicherungen, Leasingdienste, usw.<\/li>\n<li id=\"prozesse\" class=\"position\">Vertriebsprozesse im B2B \u2013 Wie funktioniert B2B-Vertrieb?<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch Vertriebsprozesse im Business-to-Business-Vertrieb unterscheiden sich stark vom B2C-Vertrieb. Allein der Vertriebszyklus im B2B-Bereich ist um einiges l\u00e4nger und kann sich \u00fcber Monate oder Jahre hinziehen. Das liegt zum einen daran, dass meist mehrere Personen im Entscheidungsprozess involviert sind. Sie m\u00fcssen deshalb herausfinden: Wer ist der richtige Ansprechpartner? Wer ist der Entscheider und wie viele Entscheider sind in den Kaufprozess involviert und m\u00fcssen \u00fcberzeugt werden?<\/p>\n<p>Zum anderen sind Produkte f\u00fcr Gesch\u00e4ftskunden h\u00e4ufig erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig, was den Verkaufsprozess grunds\u00e4tzlich verl\u00e4ngert. Au\u00dferdem werden meist mehrere Wettbewerber betrachtet, Analysen durchgef\u00fchrt und schlie\u00dflich anhand vieler verschiedener Faktoren eine Entscheidung getroffen. Der sogenannte <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/sales-funnel\">Sales Funnel<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/marketing-funnel\">Marketing Funnel<\/a> beschreibt auch den Vertriebsprozess, indem er die einzelnen Phasen aufzeigt, die potenzielle Kunden durchlaufen, bevor sie zu tats\u00e4chlichen K\u00e4ufern werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das AIDA-Modell<\/h3>\n<p>Das AIDA-Modell (auch: AIDA-Prinzip oder AIDA-Formel) ist ein Stufenmodell aus der Kommunikation, das den Entscheidungs- und Kaufprozess eines Kunden erkl\u00e4rt. Werbestratege Elmo Lewis hat es 1898 entwickelt, mit dem Ziel Verkaufsgespr\u00e4che zielgruppenspezifisch zu optimieren.<\/p>\n<p>Das Akronym AIDA steht f\u00fcr die vier Phasen, die ein Kunde bei der Kaufentscheidung durchl\u00e4uft:<\/p>\n<ul>\n<li>Attention: Aufmerksamkeit erzeugen<\/li>\n<li>Interest: Interesse wecken<\/li>\n<li>Desire: Begehrlichkeit ausl\u00f6sen<\/li>\n<li>Action: Kaufhandlung bewirken<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die AIDA Formel ist sowohl im B2B-Vertrieb als auch im B2C-Vetrieb anwendbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Der Sales-Funnel im B2B<\/h3>\n<p>Moderne B2B-Sales-Funnel sind in drei Phasen unterteilt und sehen folgenderma\u00dfen aus:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-5139 size-full\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik.jpg\" alt=\"Sales-Funnel im B2B-Vertrieb\" width=\"2500\" height=\"1306\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik.jpg 2500w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik-300x157.jpg 300w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik-1024x535.jpg 1024w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik-768x401.jpg 768w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik-1536x802.jpg 1536w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/Sales-Funnel-B2B-Infografik-2048x1070.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2500px) 100vw, 2500px\" \/><\/a><\/p>\n<h4>Top of the Funnel (TOFU) \u2013 Die meisten Aktionen am Anfang des Funnels passieren im Marketing<\/h4>\n<p>Kontaktpunkte schaffen &amp; Leads gewinnen<\/p>\n<ul>\n<li>Erstellen von Landingpages, SEO-Optimierung der Website, Bereitstellen von Infomaterial auf Ihrer Website, um Ihre Sichtbarkeit zu erh\u00f6hen.<\/li>\n<li>Social Selling ist ein ausgezeichneter Weg, um potenzielle Kunden auf Sie aufmerksam zu machen und sichtbar zu bleiben.<\/li>\n<li>Gute Quellen f\u00fcr Leads sind zudem: Content-Marketing (Whitepaper, E-Books, Videos, Webinare), E-Mail-Marketing (Newsletter) sowie Messen und Events.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Middle of the Funnel (MOFU) \u2013 \u00dcbergang von Marketing zu Vertrieb<\/h4>\n<p>Leads qualifizieren<\/p>\n<ul>\n<li>Interessenten klassifizieren und qualifizieren.<\/li>\n<li>Leads weiterentwickeln.<\/li>\n<li>Leads weiter mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgen.<\/li>\n<li>Auch hier k\u00f6nnen E-Mail-Marketing und Social Selling wertvolle Instrumente sein.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Bottom of the Funnel (BOFU) \u2013 Vertrieb<\/h4>\n<p>Leads zu Kunden machen<\/p>\n<ul>\n<li>Ihr Produkte bieten dem Interessenten eine L\u00f6sung f\u00fcr ihr Problem und er ist an einem Kauf interessiert.<\/li>\n<li>Produktpr\u00e4sentation und Argumentation an Buying Center ausrichten, um den Interessenten vom Kauf zu \u00fcberzeugen.<\/li>\n<li>Testphase anbieten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 id=\"tipps\" class=\"position\">Tipps f\u00fcr erfolgreichen B2B-Vertrieb<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Setzen Sie den Fokus auf Kundenorientierung<\/h3>\n<p>Kundenorientierung spielt in allen Vertriebsdisziplinen eine wichtige Rolle. Um sicherzustellen, dass Sie die richtigen B2B-Vertriebsstrategien f\u00fcr Ihre Kunden finden, ist es essenziell, sicherzustellen, dass Sie Ihre Kunden genau kennen. Dabei kann es n\u00fctzlich sein, die <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/customer-journey\">Customer Journey<\/a> aus Kundensicht zu betrachten und Ihre Zielgruppen genau zu analysieren.<\/p>\n<p>Sogenannte Buyer Personas sind hilfreich, die Zielgruppen besser zu verstehen. Eine Buyer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/buyer-persona\">Persona<\/a>\u00a0ist ein fiktiver \u201eRepr\u00e4sentant\u201c Ihrer Zielgruppe, der einen typischen Kunden darstellt. Beim Definieren der Buyer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/buyer-persona\">Persona<\/a>\u00a0sollten Sie folgende Punkte identifizieren:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Demografischer Hintergrund (Alter, Geschlecht und Wohnort)<\/li>\n<li>Job und Karriere<\/li>\n<li>Informationsverhalten (Welche Medien und Kan\u00e4le nutzen Ihre Kunden?)<\/li>\n<li>Ziele, die durch Ihre Produkte und Dienstleistungen erreicht werden k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Herausforderungen und Pain Points<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im B2B kommt es zudem darauf an, zu verstehen, dass das gesamte Buying Center eines Unternehmens betrachtet werden muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist ein Buying Center?<\/strong><\/p>\n<p>Ein\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/buying-center\">Buying Center<\/a>\u00a0ist eine\u00a0Gruppe von Personen, die in den Kaufprozess involviert sind. Dabei handelt es sich nicht um eine Abteilung, sondern eher ein Gremium von Entscheidungstr\u00e4gern aus verschiedenen Gesch\u00e4ftsbereichen.<\/p>\n<p>Das bedeutet Sie m\u00fcssen nicht nur einen K\u00e4ufer optimal betreuen und auf seine Bed\u00fcrfnisse eingehen, sondern eine Gruppe an Personen mit unterschiedlichen Interessen und Anforderungen an ein Produkt.<\/p>\n<p>Sie m\u00fcssen alle Interessensvertreter aus dem Buying-Center (z.B. Eink\u00e4ufer, <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/projektleiter\">Projektleiter<\/a>, Gesch\u00e4ftsleitung, Anwender) \u00fcberzeugen, um einen erfolgreichen Kaufabschluss zu erzielen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Nutzen Sie eine CRM-L\u00f6sung<\/h3>\n<p>Je mehr Informationen Sie \u00fcber Ihre Kunden haben, desto zielgerichteter k\u00f6nnen Sie Marketing und Vertriebsstrategien nutzen. Insbesondere im B2B-Bereich mit unterschiedlichen Ansprechpartnern ist es wichtig, den \u00dcberblick nicht zu verlieren.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist ein Customer-Relationship-Management-System (CRM) eines der wichtigsten Tools. In einem CRM werden alle Informationen \u00fcber Ihre Kunden zentral gesammelt, gepflegt und verwaltet. Sie wissen, wer die Ansprechpartner sind, welche Bed\u00fcrfnisse sie haben, wo sie in der Customer Journey stehen. Im CRM pflegen und verwalten Sie Informationen, die f\u00fcr die optimale Betreuung von B2B-Kunden wichtig sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Bauen Sie langfristige Kundenbeziehung auf<\/h3>\n<p>Im B2B-Vertrieb geht es vor allem darum, nachhaltige Gesch\u00e4ftsbeziehungen zu (potenziellen) Kunden aufzubauen. Es ist also besonders wichtig mit Interessenten und Kunden in Kontakt zu bleiben und sichtbar zu sein. Das gilt insbesondere, da Kaufentscheidungen im B2B-Bereich sich \u00fcber Monate oder Jahre erstrecken k\u00f6nnen und die Kunden auch mit Ihren Wettbewerbern im Austausch stehen. Sie sollten sich nicht scheuen proaktiv auf Unternehmen zuzugehen und mit Unternehmen in den Dialog zu treten. Sei es per Mail, Telefon oder auch auf sozialen Netzwerken.<\/p>\n<p>Ziel sollte es sein, dass Sie sich beim Kunden als strategischer Partner und Berater etablieren. Haben Sie eine vertrauensvolle Beziehung zu Interessenten und Kunden aufgebaut, ist es wahrscheinlich, dass diese ihren Kauf (immer wieder) bei Ihnen t\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Wichtig ist hierbei auch, die Kundendaten zu pflegen, den \u00dcberblick zu behalten und diese allen relevanten Personen (Vertrieb, Marketing und Service) zug\u00e4nglich zu machen. Am besten funktioniert das in einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/was-ist-crm\">Customer-Relationship-Management-System<\/a>, in dem alle wichtigen Daten zentral gespeichert werden. So k\u00f6nnen alle Gesch\u00e4ftsbereiche genau auf Kundenbed\u00fcrfnisse eingehen und den Kunden optimal betreuen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Achten Sie auf transparente Preisgestaltung<\/h3>\n<p>Als B2B-Unternehmen sollten sie verschiedene Preismodelle anbieten, um m\u00f6glichst flexibel zu sein. Sie k\u00f6nnten beispielsweise monatliche und j\u00e4hrliche Zahlung anbieten oder Preisstaffelungen je nach Umfang des Produkts oder der Dienstleistung. B2B-Kunden k\u00f6nnen so ohne gro\u00dfe Zugest\u00e4ndnisse Ihr Produkt nutzen und sich erst einmal \u00fcber einen k\u00fcrzeren Zeitraum oder einem kleineren Produktpaket von Ihrem Produkt \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Stellen Sie die richtigen Informationen zur richtigen Zeit zur Verf\u00fcgung<\/h3>\n<p>Bevor eine Entscheidung im B2B-Kundengesch\u00e4ft getroffen wird, werden zun\u00e4chst Informationen gesammelt. Durch das Internet sind Ihre Kunden nicht mehr darauf angewiesen, dass der Vertrieb ihnen alle Informationen zusammenstellt. Viele Unternehmen recherchieren zun\u00e4chst einmal selbst, welches Informationsmaterial sie online \u00fcber Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen finden k\u00f6nnen. Achten Sie also darauf, dass Sie ausreichend Informationen online zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p>Auch Bewertungen auf Online-Portalen flie\u00dfen in die Kaufentscheidung mit ein. Ermutigen Sie zufriedene Kunden also, Bewertungen f\u00fcr Sie zu schreiben.<\/p>\n<p>Entscheider wissen in der Regel auch \u00fcber aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem Markt Bescheid. Zudem k\u00f6nnen Sie sicher sein, dass sie auch eine ausreichende Analyse der wichtigsten Konkurrenzprodukte durchgef\u00fchrt haben. Sie m\u00fcssen wissen, wo der USP Ihres Produkts bzw. Ihrer Dienstleistung liegt und wie Sie welchen Ansprechpartner davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wichtig ist: Im Verkaufsgespr\u00e4ch sollten Sie den Fokus auf den Kunden legen, nicht auf das Produkt. \u00dcber das Produkt und seinen Nutzen wissen die Interessenten in den meisten F\u00e4llen Bescheid. Wichtig ist, herauszustellen, wie Ihr Kunde vom Kauf Ihres Produkts profitieren kann.<\/p>\n<p>Denken Sie hier wieder an das Buying Center: Sie m\u00fcssen verschiedene Personen mit unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen \u00fcberzeugen. \u00dcberlegen Sie vor einem Verkaufsgespr\u00e4ch genau, wer Ihre Ansprechpartner sind, wer die Entscheider sind und mit welchen Argumenten Sie die einzelnen Interessensvertreter \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Je mehr Personen aus dem Buying Center Sie \u00fcberzeugen, desto gr\u00f6\u00dfer sind auch Ihre Verkaufschancen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Nach dem Kauf<\/h3>\n<p>Kundenbeziehungen im B2B-Vetrieb sind in den meisten F\u00e4llen auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt. Deshalb gilt, dass der B2B-Vertriebsprozess nicht mit dem Kauf endet, sondern dass sie auch danach noch gute Kundenbetreuung und Service anbieten sollten, um die <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/kundenbindung\">Kundenbindung<\/a> zu erh\u00f6hen. Beispielsweise k\u00f6nnen Sie auch Cross- und Up-Selling Angebote machen, wenn es zu den Bed\u00fcrfnissen Ihres Kunden passt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Vertriebsstrategien im B2B<\/h3>\n<p>Bereits beim B2B-Vertriebsprozess wurde ersichtlich, dass Marketing und Vertrieb f\u00fcr erfolgreichen B2B-Vertrieb eng zusammenarbeiten m\u00fcssen. So auch bei den Methoden, die im Business-to-Business Vertrieb genutzt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Kaltakquise<\/h3>\n<p>Bei der <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/kaltakquise\">Kaltakquise<\/a> kontaktiert der Vertrieb eine Liste an Kunden, die potenziell Interesse am Produkt oder der Dienstleistung haben k\u00f6nnten. Sie erm\u00f6glicht es, gezielt bestimmte Branchen und Entscheidungstr\u00e4ger anzusprechen. B2B-Produkte und -Dienstleistungen sind komplex und erfordern detaillierte Erkl\u00e4rungen, die im direkten Gespr\u00e4ch besser vermittelt werden k\u00f6nnen. Die Herausforderung bei der Kaltakquise ist jedoch, dass die kontaktierten Personen bisher weniger oder gar keine Ber\u00fchrungspunkte mit dem Unternehmen hatten. Deshalb bedarf es guter Verkaufstaktiken, um potenzielle Kunden \u00fcber Kaltakquise zu generieren. Da die Methode meist aufw\u00e4ndiger ist, bevorzugen die meisten Vertriebsmitarbeiter die sogenannte Warmakquise. Bei der Warmakquise werden bereits bestehende Leads, die z.B. bereits \u00fcber Inbound-Marketing generiert wurden, kontaktiert. Im B2C-Vertrieb wird Kaltakquise im Gegensatz dazu kaum noch eingesetzt, da die Zielgruppen breiter und die Datenschutzgesetze im B2C-Bereich strenger sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Inbound-Marketing<\/h3>\n<p>Inbound-Marketing ist eine Strategie, mit der Unternehmen die Aufmerksamkeit ihrer Kunden generieren, indem sie f\u00fcr sie relevante und hilfreiche Inhalte bereitstellen. Unternehmen werden von potenziellen Kunden \u00fcber n\u00fctzlichen Content gefunden und nicht \u00fcber klassische Werbema\u00dfnahmen. Beim <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/inbound-marketing\">Inbound-Marketing<\/a> wird dem potenziellen Kunden entlang seiner gesamten Customer Journey ein Mehrwert und n\u00fctzlicher Content geboten. Seien es Newsletter, Artikel, E-Books, Webinare oder Videos auf der Website, dem Blog, per Mail oder auf Social Media. Dabei haben die Interessenten durchgehend die M\u00f6glichkeit, mit Ihrem Unternehmen in Kontakt zu treten und per E-Mail, Chat oder Termin zu interagieren. Auch das Angebot einer kostenlosen Testphase kann Teil der Inbound-Marketing-Strategie sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Social Selling<\/h3>\n<p>Das Thema Social Selling ist aus dem B2B-Vertrieb nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es um die Nutzung von Social-Media-Kan\u00e4len zum Auf- und Ausbau von Kundenbeziehungen. Ziel ist es, potenzielle Kunden auf Business-Social-Media-Plattformen zu identifizieren, mit ihnen in Kontakt zu treten und vertrauensw\u00fcrdige Beziehungen aufzubauen. Social Selling ist auch hilfreich, wenn Sie es als Zusatz zu anderen B2B-Vertriebsmethoden nutzen, um tiefergehende Kundenbeziehungen auszubauen und schneller mit Kunden und Interessenten in Kontakt treten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Messen und Events<\/h3>\n<p>Viele Fachmessen und Branchenveranstaltungen sind vor allem von den Mitarbeitern der entsprechenden Unternehmen besucht. Sie treffen auf solchen Events konzentriert Menschen, die an bestimmten Themen interessiert sind und k\u00f6nnen dort mit potenziellen Kunden ins Gespr\u00e4ch kommen. Ob mit oder ohne eigenen Stand kann der Besuch von Messen und Events ein sehr hilfreiches Tool im B2B-Vertrieb sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>PR und Printwerbung<\/h3>\n<p>Je nach Branche kann PR und Printwerbung ein wichtiges Werkzeug im B2B-Vertrieb sein. Sie k\u00f6nnen sich, bzw. Ihr Unternehmen als Experte zu bestimmten Themen positionieren und Aufmerksamkeit f\u00fcr Ihre L\u00f6sungen und Produkte in entsprechenden Fachmagazinen erzeugen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Produktdemonstrationen<\/h3>\n<h4>Produktvorf\u00fchrungen<\/h4>\n<p>Je nach Produkt k\u00f6nnen Produktvorf\u00fchrungen beim Kunden ein zentraler Bestandteil der B2B-Vertriebsstrategie sein. Diese Demonstrationen erm\u00f6glichen es potenziellen Kunden, die Funktionen und Vorteile der Produkte zu erleben und bieten Gelegenheit, spezifische Fragen zu kl\u00e4ren und Bedenken auszur\u00e4umen.<\/p>\n<h4>Interaktive Softwaredemos<\/h4>\n<p>Besonders f\u00fcr erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftige B2B-Software haben sich Live-Demos als bew\u00e4hrte Methode im B2B-Vertrieb etabliert. Oftmals k\u00f6nnen komplexe Softwareprodukte ganz ohne Erkl\u00e4rung nicht vollumf\u00e4nglich getestet werden. Deshalb sind Live-Demos oder aufgezeichnete Demo-Videos, die das Produkt sowie Funktionen und Vorteile detailliert erkl\u00e4ren, hilfreich, um potenzielle Kunden zu \u00fcberzeugen und die Benutzerfreundlichkeit sowie die spezifischen Anwendungsf\u00e4lle der Software zu demonstrieren.<\/p>\n<h4>Innovative KI- und AR-Demonstrationen<\/h4>\n<p>Neue, digitale Technologien, wie Augmented Reality (AR), erm\u00f6glichen v\u00f6llig neue Produktpr\u00e4sentationen. AR-Demonstrationen erm\u00f6glichen es, Produkte in einer realit\u00e4tsnahen Umgebung zu visualisieren. Dies kann hilfreich sein, um die tats\u00e4chlichen Einsatzm\u00f6glichkeiten und Vorteile der Produkte zu zeigen. Beispielsweise k\u00f6nnen B\u00fcrom\u00f6bel per Augmented Reality direkt im B\u00fcro des Kunden visuell dargestellt werden.<\/p>\n<h2 id=\"strategie\" class=\"position\">Entwicklung einer B2B-Vertriebsstrategie<\/h2>\n<p>Strategien im B2B-Vertrieb unterscheiden sich je nach Branchen, Unternehmensstruktur, Unternehmenszielen, den angebotenen Produkten und Ihrem Vertriebsprozess. Die Entwicklung der Strategie ist nie vollst\u00e4ndig abgeschlossen, da sie immer wieder gepr\u00fcft und optimiert werden muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Vorgehensweise ist:<\/p>\n<h3>1. Unternehmensziele im Blick behalten<\/h3>\n<p>Ein wichtiger Bestandteil f\u00fcr Ihre B2B-Vertriebsstrategie sind Ihre Unternehmensziele. Was wollen Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen? Welche Werte vertreten Sie mit Ihrem Unternehmen? Wie kann das in Ihre Vertriebsstrategie einflie\u00dfen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>2. Marktanalyse und Zielgruppenanalyse<\/h3>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige Markt- und Wettbewerbsanalysen stellen sicher, dass Ihr Unternehmen stets \u00fcber die aktuellen Trends am Markt Bescheid wei\u00df und sich nicht von der Konkurrenz abh\u00e4ngen l\u00e4sst. Hier sollten Sie sich fragen: Wie gro\u00df ist die Konkurrenzdichte? Welche Ver\u00e4nderungen gibt es am Markt seit der letzten Analyse? Wie hoch ist die durchschnittliche Churn-Rate, also die Abwanderungsrate der Kunden in einem bestimmten Zeitraum, am Markt?<\/p>\n<p>Auch eine Zielgruppenanalyse spielt eine wichtige Rolle f\u00fcr Ihre ideale B2B Vertriebsstrategie. Wer sind Ihre Kunden? Welche Investitionen werden \u00fcblicherweise f\u00fcr das Produkt, das Sie anbieten, get\u00e4tigt? Worauf legt die Zielgruppe wert? Wann und \u00fcber welche Kan\u00e4le m\u00f6chten sie betreut werden?<\/p>\n<h3>3. Produkt<\/h3>\n<p>Im B2B-Vertrieb steht der Produktnutzen im Vordergrund. Sie m\u00fcssen also genau definieren, wie ihr Produkt Probleme und Herausforderungen Ihres Kunden l\u00f6st und wie Sie den Produktnutzen am besten kommunizieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr Ihre Strategie ist auch Ihr USP (Unique Selling Point). Was macht Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen einzigartig und warum sollten Interessenten und Kunden bei Ihnen kaufen und nicht bei der Konkurrenz?<\/p>\n<p>Wettbewerbsvorteile gliedern sich in zwei Bereiche:<\/p>\n<p>Den Anbietervorteilen (Vorteile f\u00fcr Ihr Unternehmen), wie geringe Produktionskosten, und Kundenvorteile, bzw. Kundennutzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>4. Vertriebskan\u00e4le festlegen<\/h3>\n<p>Der richtige Vertriebskanal ist ein zentraler Aspekt bei der Entwicklung einer Vertriebsstrategie im B2B-Bereich. Hierbei geht es darum, die optimalen Kan\u00e4le zu identifizieren und zu w\u00e4hlen, \u00fcber die das Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen an seine Zielgruppe vertreibt<\/p>\n<p>Der richtige\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/vertriebskanaele\">Vertriebskanal<\/a>\u00a0im B2B ist abh\u00e4ngig von verschiedenen Faktoren:<\/p>\n<p><strong>Identifikation verf\u00fcgbarer Kan\u00e4le:<\/strong> Zun\u00e4chst m\u00fcssen alle potenziell verf\u00fcgbaren Vertriebskan\u00e4le analysiert werden.<\/p>\n<p><strong>Eignung der Kan\u00e4le f\u00fcr das Produkt oder die Dienstleistung<\/strong>: Nicht jeder Kanal ist f\u00fcr jedes Produkt oder jede Dienstleistung gleicherma\u00dfen geeignet. Es ist wichtig zu bewerten, welche Kan\u00e4le die spezifischen Bed\u00fcrfnisse und Vorlieben der Zielgruppe bedienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Erreichbarkeit der Zielgruppe:<\/strong> Die Auswahl der B2B-Vertriebskan\u00e4le sollte darauf abzielen, die Zielgruppe effektiv zu erreichen. \u00dcberlegen Sie deshalb, welche Pr\u00e4ferenzen Ihre Zielgruppe bez\u00fcglich Kommunikations- und Kaufkan\u00e4len hat.<\/p>\n<p><strong>Kosten und Rentabilit\u00e4t:<\/strong> Vertriebskan\u00e4le bringen mit wenigen Ausnahmen auch Kosten mit sich. Es ist wichtig, die Kosten ins Verh\u00e4ltnis zum erwarteten Umsatz zu setzen, um rentable Kan\u00e4le zu priorisieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>5. Vertriebsprozess festlegen<\/h3>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt ist Ihre Vertriebsstrategie auch abh\u00e4ngig von Ihrem Vertriebsprozess. Wie Sie Ihren Vertriebsprozess definieren, lesen Sie im Artikel:\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/vertriebsprozess\">Welche Vorteile hat ein strukturierter Vertriebsprozess<\/a>?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>6.\u00a0 Vertriebsstrategie implementieren<\/h3>\n<p>Bei der Implementierung Ihrer B2B-Vertriebsstrategie oder neuer Elemente der Strategie sollten Sie darauf achten, die Mitarbeiter von Beginn an miteinzubeziehen. Zum einen liegt bei den Vertriebsmitarbeitern die gr\u00f6\u00dfte Expertise und Erfahrung. Diese sollte Sie auch nutzen. Zum anderen ist es f\u00fcr die erfolgreiche Implementierung bzw. f\u00fcr \u00c4nderungen Ihrer B2B-Vertriebsstrategie essenziell, dass der Mitarbeiter hinter der Strategie steht und diese tats\u00e4chlich auch anwendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>7. Optimierungspotenziale aufdecken<\/h3>\n<p>Wie bereits gesagt ist die optimale Vertriebsstrategie ein dynamischer Prozess und muss stetig evaluiert und optimiert werden. Dies geschieht vor allem auf Basis der festgelegten\u00a0<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/vertriebskennzahlen\">Vertriebskennzahlen<\/a>. Werden diese nicht erreicht, sollten Sie Ihre Strategien anpassen. Auch \u00c4nderungen am Markt, am Produkt oder an der Unternehmensstruktur k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass Strategien angepasst werden m\u00fcssen.\u00a0 Dadurch k\u00f6nnen Sie beispielsweise feststellen, wo die meisten Kunden abspringen und welche Strategien am erfolgsversprechendsten sind. Der Zyklus der Strategie-Entwicklung beginnt deshalb immer wieder von vorne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die richtige Vertriebsstrategie sieht im B2B-Vertrieb ganz anders auch als im B2C. 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