{"id":5185,"date":"2025-07-23T08:18:44","date_gmt":"2025-07-23T06:18:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/?p=5185"},"modified":"2025-07-24T09:14:24","modified_gmt":"2025-07-24T07:14:24","slug":"user-experience","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/user-experience","title":{"rendered":"Was ist User Experience (UX)?"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: center; width: 100%; height: 50%; padding: 15px; background-color: #eef5f7;\">\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#definition\">Was versteht man unter User Experience (UX)?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#usability\">Was ist der Unterschied zwischen Usability und User Experience?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#ui\">Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#elemente\">Bestandteile der User Experience<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#bedeutung\">Warum ist UX wichtig?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#softwareauswahl\">Wie stelle ich gute UX bei der Auswahl von Business Software sicher?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#prinzipien\">Was sind die 7 Prinzipien der User Experience?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#messung\">Wie misst man User Experience?<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#checkliste\">Checkliste: So verbessern Sie gezielt die User Experience<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#geschichte\">Die Geschichte von User Experience<\/a><\/li>\n<li style=\"text-align: left;\"><a href=\"#trends\">UX Trends<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ob Verbraucher eine Software kaufen und nutzen, eine Website \u00f6fter besuchen, aber auch ob sie zufrieden mit einem Staubsauger sind, ist abh\u00e4ngig von der User Experience (UX). Sie ist ausschlaggebend f\u00fcr die erfolgreiche Positionierung und Kommunikation mit dem Nutzer und f\u00fcr den Erfolg von Produkten und Services. Was genau ist mit User Experience gemeint? Warum ist sie so entscheidend und warum spielt sie auch f\u00fcr Ihr Unternehmen eine wichtige Rolle?<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_5520\" aria-describedby=\"caption-attachment-5520\" style=\"width: 680px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/testversion.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5520 size-full\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Testversion.jpg\" alt=\"CRM Testversion kostenlos downloaden\" width=\"680\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Testversion.jpg 680w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_Testversion-300x99.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5520\" class=\"wp-caption-text\">CRM Testversion kostenlos downloaden<\/figcaption><\/figure>\n<h2><a id=\"definition\" class=\"position\"><\/a>Was versteht man unter User Experience (UX)?<\/h2>\n<p>User Experience (kurz: UX), bzw. auf Deutsch \u201eNutzererlebnis\u201c beschreibt das Erlebnis bei der Anwendung eines Produkts oder Services. Genauer gesagt, umfasst sie alle Emotionen, Vorlieben, Wahrnehmungen sowie physische und psychologische Reaktionen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Service oder Produkt. Dabei ist der Begriff Interaktion bewusst gew\u00e4hlt, da User Experience nicht erst bei der konkreten Nutzung eines Produkts beginnt und endet, sondern auch die Ber\u00fchrungspunkte vor und nach der Nutzung wichtig sind.<\/p>\n<p>Der Begriff ist genormt wird vorwiegend im digitalen Bereich zur Beurteilung der User-Erfahrung mit Softwares, Websites oder Apps genutzt, ist aber nicht darauf beschr\u00e4nkt, sondern kann sich auch auf nicht-digitale Produktinteraktionen beziehen.<\/p>\n<p>Die DIN EN ISO 9241-210, eine Normierung f\u00fcr die Mensch-Computer-Interaktion, definiert User Experience wie folgt:<\/p>\n<p><em>\u201cA person\u2019s perceptions and responses that result from the use and\/or anticipated use of a product, system or service. <\/em><em>\u201c<\/em><\/p>\n<p>Auf Deutsch:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Wahrnehmungen und Reaktionen einer Person, die sich aus der Nutzung und\/oder der erwarteten Nutzung eines Produkts, Systems oder einer Dienstleistung ergeben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die User Experience umfasst das gesamte Nutzungserlebnis, welches man bei der Verwendung eines Produktes erf\u00e4hrt. Nutzer sollen nicht nur m\u00f6glichst schnell und reibungslos an ein Ziel kommen (<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/usability\">Usability<\/a>), sondern auch positive Gef\u00fchle wie Spa\u00df oder Freude bei der Benutzung (\u201ejoy of use\u201c) erleben.<\/p>\n<div style=\"text-align: left; width: 100%; height: 50%; padding: 15px; background-color: #eef5f7;\">\n<p><span style=\"color: #009ab9;\"><strong>Was bedeutet Joy of use?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Als <em>Joy of Use<\/em> (Freude an der Nutzung) wird die positive Erfahrung eines Nutzers bei der Verwendung eines Produkts bezeichnet. Joy of use wird eher unbewusst wahrgenommen und kann durch eine ansprechende \u00c4sthetik gef\u00f6rdert werden. Auch spielerische Elemente oder Gamification erh\u00f6hen die Freude an der Nutzung von Produkten und erleichtern in vielen F\u00e4llen die Bedienung.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><a id=\"usability\" class=\"position\"><\/a>Was ist der Unterschied zwischen Usability und User Experience?<\/h2>\n<p>Die Begriffe User Experience und Usability werden h\u00e4ufig synonym zueinander verwendet. Tats\u00e4chlich ist es aber so, dass Usability ein Teil der UX ist.<\/p>\n<p>Usability bezeichnet Benutzerfreundlichkeit beziehungsweise die Gebrauchstauglichkeit digitaler Produkte. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Design und der Bedienbarkeit.<\/p>\n<p>Die ISO-Norm DIN EN ISO 9241 definiert den Begriff Usability als \u201edas Ausma\u00df, in dem ein interaktives System durch bestimmte Nutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen\u201c.<\/p>\n<p>User Experience beschreibt also die Erwartungen, Wahrnehmungen und Reaktionen des Users vor, w\u00e4hrend und nach der Nutzung eines Systems oder Software-Produkts. Usability hingegen beschreibt, wie\u00a0intuitiv\u00a0die Bedienung eines Systems ist.<\/p>\n<h2><a id=\"ui\" class=\"position\"><\/a>Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?<\/h2>\n<p>Auch die Begriffe UI (User Interface) und UX und werden oft in einem Atemzug genannt, bezeichnen allerdings unterschiedliche Dinge.<\/p>\n<p><strong>Was bedeutet User Interface?<\/strong><\/p>\n<p>User Interface (UI) bedeutet so viel wie Benutzerschnittstelle. UI ist die visuelle und interaktive Oberfl\u00e4che eines Produkts. Einfach gesagt: Alles, was man bei der Nutzung sieht und womit man direkt interagiert, wie Buttons, Men\u00fcs, Farbschemata usw. Das UI stellt sozusagen die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine dar. Es kann sich dabei um die grafische Benutzeroberfl\u00e4chen von Software handeln oder auch physische Schnittstellen, wie z.B. einen Lichtschalter.<\/p>\n<p>Das User Interface ist Teil der UX. W\u00e4hrend UI also f\u00fcr das \u201eLook and Feel\u201c zust\u00e4ndig ist, sorgt UX daf\u00fcr, dass die Nutzung insgesamt eine gute Erfahrung ist. \u00a0Beides ist notwendig, um digitale Produkte nutzerfreundlich und attraktiv zu gestalten.<\/p>\n<h2><a id=\"elemente\" class=\"position\"><\/a>Bestandteile der User Experience<\/h2>\n<p>F\u00fcr eine gute User Experience m\u00fcssen visuelles Design, Mensch-Computer-Interaktion, Psychologie, Rezeptionsforschung sowie die Software-Entwicklung zusammenspielen. Folgende Komponenten sind essenzielle Bestandteile des UX Designs:<\/p>\n<h3>Usability<\/h3>\n<p>Einfache Bedienung. Die wichtigsten Funktionen m\u00fcssen schnell erreichbar, gut als solche erkennbar und intuitiv sein. Hierbei spielt auch die Informationsarchitektur eine wichtige Rolle. Informationsarchitektur umfasst das Strukturieren und Organisieren von Informationen, sodass der Nutzer sie m\u00f6glichst intuitiv finden kann.<\/p>\n<h3>Look<\/h3>\n<p>Die Gestaltung eines Produkts, bzw. des User Interfaces (UI), wirkt sich auf die subjektive Wahrnehmung des Nutzers aus. Allein das Design kann Auswirkungen darauf haben, ob ein Produkt als glaubw\u00fcrdig oder begehrenswert wahrgenommen wird. Wichtig ist hierbei: auch das Visual Design tr\u00e4gt zur Usability bei. Es kann den User visuell dabei unterst\u00fctzen wichtige Funktionen schneller zu finden. Dabei helfen k\u00f6nnen auch sogenannte Micro Animations. \u00a0Micro Animations sind Designelemente, die den User subtil und meist spielerisch dar\u00fcber informieren, ob seine Interaktion erfolgreich war. H\u00e4ufig werden dazu reale Interaktionen, wie das Dr\u00fccken eines Knopfs oder das \u00d6ffnen von Boxen oder T\u00fcren imitiert. Ein Beispiel f\u00fcr Micro Animations sind Ladeanimitationen wie Loading Bars, die sich z.B. beim Hochladen von Dateien langsam f\u00fcllen. Diese erf\u00fcllen folgenden Zweck:<\/p>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li>Sie zeigen den Status und den Fortschritt des Datei-Uploads<\/li>\n<li>Die User erhalten sofort ein klares Feedback<\/li>\n<li>Sie zeigen den Nutzern das Resultat ihrer Handlung<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Feel<\/h3>\n<p>Der dritte Bestandteil der User Erfahrung ist das subjektive Empfinden. Dabei geht es darum, welche Emotionen und Reaktionen Nutzer, vor, w\u00e4hrend und nach der Interaktion haben. Je nach Produkt kann sich dabei die Zielgruppe und deren spezifischen Anforderungen an die Nutzung stark unterscheiden. Deswegen ist es essenziell, die Zielgruppe genau zu kennen und das Nutzungserlebnis an den Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe auszurichten.<\/p>\n<h2><a id=\"bedeutung\" class=\"position\"><\/a>Warum ist UX wichtig?<\/h2>\n<p>Die User Experience ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, insbesondere f\u00fcr digitale Produkte. Das Nutzungserlebnis bestimmt, ob ein Kunde ein Produkt gut findet und weiterhin nutzt oder nicht. Zudem hat UX nicht nur Auswirkung auf die unmittelbare Nutzung, sondern auch auf die Markenwahrnehmung und auf die Wahrscheinlichkeit zur Weiterempfehlung. Damit hat das Nutzungserlebnis auch direkten Einfluss auf Gewinn und Umsatz eines Unternehmens.<\/p>\n<h3>Bedeutung von UX f\u00fcr SEO<\/h3>\n<p>User Experience hat auch auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) indirekte Auswirkungen. Insbesondere bei Websites hat die UX Einfluss darauf, wie lang die Verweildauer auf einer Seite ist, wie h\u00e4ufig eine Seite besucht wird, beziehungsweise wie hoch die Absprungrate ist.<\/p>\n<h3>Bedeutung von User Experience f\u00fcr Unternehmen<\/h3>\n<p>Tats\u00e4chlich spielt User Experience f\u00fcr alle Unternehmen eine wichtige Rolle: N\u00e4mlich dann, wenn es um die Auswahl der richtigen Business Software, wie beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/was-ist-crm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">CRM-L\u00f6sungen<\/a> geht. Hier wird die Bedeutung der UX h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt. Aspekte wie Leistungsumfang, Kompatibilit\u00e4t und Performance stehen bei der Auswahl neuer Software in der Regel im Vordergrund. Ob die Mitarbeiter die neue Software annehmen und nutzen, wird oft erst zum Zeitpunkt der Softwareeinf\u00fchrung klar. Doch dann ist es meist schon zu sp\u00e4t, da das Projekt schon am Ende und die Rechnungen f\u00fcr die Entwicklung und Implementierung der neuen Software bereits bezahlt sind. Bei der Auswahl von Business Software auf gute User Experience zu achten, bringt jedoch Vorteile:<\/p>\n<h4>Zeit und Kostenersparnis<\/h4>\n<p>Mit einer Software mit guter User Experience sparen Sie Zeit und Kosten f\u00fcr die Schulung Ihrer Mitarbeiter. Sie ist intuitiv zu bedienen oder leitet visuell den Benutzer selbst an.<\/p>\n<h4>Nutzungsmotivation und h\u00f6here Anwenderakzeptanz<\/h4>\n<p>Gute UX f\u00f6rdert auch die Motivation f\u00fcr die Nutzung einer Software. Die beschriebene \u201eJoy of Use\u201c hat gro\u00dfen Einfluss auf die Akzeptanz der Anwender. Eine Software deren Nutzung Spa\u00df macht und die den Nutzer schnell und effizient an sein Ziel bringt, wird auch h\u00e4ufiger genutzt.<\/p>\n<h2><a id=\"softwareauswahl\" class=\"position\"><\/a>Wie stelle ich gute UX bei der Auswahl von Business Software sicher?<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend UX im Consumer-Bereich oft mit emotionaler Ansprache und \u00e4sthetischer Gestaltung verbunden wird, spielt sie im Bereich von Business-Software eine andere, dennoch wichtige Rolle: Sie entscheidet ma\u00dfgeblich \u00fcber Produktivit\u00e4t, Nutzerakzeptanz und Fehleranf\u00e4lligkeit im Arbeitsalltag.<\/p>\n<p>Gute UX in Unternehmensanwendungen bedeutet: intuitive Bedienbarkeit, klare Informationsarchitektur, reibungslose Workflows \u2013 auch bei komplexeren Anforderungen. Also wie erkennt man im Auswahlprozess, ob eine Software diesen Anspr\u00fcchen gerecht wird?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.adito.de\/whitepaper\/checkliste-anbieterauswahl.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-5993 size-full\" src=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_CRM-Checkliste.jpg\" alt=\"CRM-Checkliste Download\" width=\"680\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_CRM-Checkliste.jpg 680w, https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/wp-content\/uploads\/CTA_CRM-Checkliste-300x99.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>1. Individuall\u00f6sungen und individualisierbare Standardsoftware bevorzugen<\/h3>\n<p>Individuall\u00f6sungen sind zu 100% an Ihre Prozesse angepasst, jedoch oft sehr teuer. Der Mittelweg zwischen starrer Standardl\u00f6sung und kostenintensiver Eigenentwicklung liegt oft in konfigurierbaren, modularen Systemen. Diese erm\u00f6glichen es, die Software auf die realen Arbeitsprozesse im Unternehmen zuzuschneiden \u2013 anstatt bestehende Abl\u00e4ufe an die Software anzupassen. So lassen sich UX-relevante Aspekte wie Men\u00fcf\u00fchrung, Rollen- und Rechtekonzepte oder Dashboards gezielt anpassen.<\/p>\n<p><strong>Tipp:<\/strong> Achten Sie auf Tools mit flexiblen API-Schnittstellen und Customizing-Optionen. Sie bieten meist langfristig die beste UX-Entwicklungsperspektive.<\/p>\n<h3>2. Testversionen nutzen<\/h3>\n<p>Vor der finalen Entscheidung sollte jede potenzielle L\u00f6sung selbst getestet werden. So m\u00fcssen Sie sich nicht allein auf Sales-Pitches und Pr\u00e4sentation verlassen. Auch Tests von Endanwendern aus verschiedenen Fachbereichen helfen, Schwachstellen fr\u00fchzeitig zu erkennen.<\/p>\n<h3>3. Agiles Vorgehen erm\u00f6glicht kontinuierliche UX-Optimierung<\/h3>\n<p>Gerade bei gr\u00f6\u00dferen Implementierungsprojekten empfiehlt sich ein agiles Vorgehen mit iterativen Sprints. So kann in kurzen Zyklen regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft werden, ob die entwickelten Funktionen tats\u00e4chlich nutzerfreundlich und effizient sind. Nutzerfeedback flie\u00dft dabei direkt in die n\u00e4chste Iteration ein. Dadurch erhalten Sie ein Endprodukt, das perfekt zu Ihren Bed\u00fcrfnissen passt.<\/p>\n<h3>4. Change-Management und UX geh\u00f6ren zusammen<\/h3>\n<p>Die beste UX hat nur Wirkung, wenn Mitarbeiter bereit sind, neue Software zu akzeptieren. Daher sollten Schulungen, Kommunikation und begleitende Ma\u00dfnahmen zur Einf\u00fchrung fester Bestandteil der UX-Strategie sein. Klar strukturierte Onboarding-Prozesse, kontextbasierte Hilfen (Anleitungen und Tutorials) und regelm\u00e4\u00dfige Feedbackm\u00f6glichkeiten st\u00e4rken die Akzeptanz und verringern Reibungsverluste.<\/p>\n<h2><a id=\"prinzipien\" class=\"position\"><\/a>Was sind die 7 Prinzipien der User Experience?<\/h2>\n<p>Es gibt 7 Grundprinzipien, denen UX folgen sollte:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Userzentrierung<\/strong><\/li>\n<li><strong>Konsistenz<\/strong><\/li>\n<li><strong>Hierarchie<\/strong><\/li>\n<li><strong>Kontextualit\u00e4t<\/strong><\/li>\n<li><strong>Nutzerkontrolle und Feedback<\/strong><\/li>\n<li><strong>Zug\u00e4nglichkeit<\/strong><\/li>\n<li><strong>Benutzerfreundlichkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<h3>1. Userzentrierung<\/h3>\n<p>Eines der wichtigsten Prinzipien der User Experience ist die Nutzerzentrierung, bzw. Userzentrierung. Nutzerzentrierung bedeutet die Bed\u00fcrfnisse der User an erste Stelle zu setzen und Strukturen und Design daran zu orientieren. Sie ist im UX-Prozess fest verankert: Beginnend mit der Nutzerforschung zur Identifizierung des zu l\u00f6senden Problems und zur Zielgruppendefinition bis hin zum User Testing, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, wie gut das Produkt den Nutzerbed\u00fcrfnissen entspricht.<\/p>\n<h3>2. Konsistenz<\/h3>\n<p>Ein weiteres wichtiges Prinzip der UX ist Konsistenz. Konsistenz hat dabei mehrere Ebenen.<\/p>\n<p>Einerseits sollten Look und Design \u00fcber alle Kan\u00e4le und Ger\u00e4te einheitlich gestaltet werden. Ob App, Website oder Social-Media-Feed \u2013 Elemente wie Farben, Buttons, Links oder die Tonalit\u00e4t sollten durchg\u00e4ngig gleich sein.<\/p>\n<p>Zudem sollten Funktionen und Icons etc., die User von anderen Ger\u00e4ten, Apps oder Websites kennen, auch konsistent verwendet werden. Hierbei geht es nicht darum die Konkurrenz zu kopieren, sondern gewohnte Vorg\u00e4nge zu belassen und die Erwartungen der User zu erf\u00fcllen. Hat der Button mit dem X beispielsweise pl\u00f6tzlich eine andere Funktion als ein Fenster oder Programm zu schlie\u00dfen, ist das keine gute User Experience.<\/p>\n<p>Durch Konsistenz wird ein Produkt leichter verst\u00e4ndlich und kann schneller voll genutzt werden.<\/p>\n<h3>3. Hierarchie<\/h3>\n<p>Das dritte UX-Prinzip, Hierarchie, beeinflusst ma\u00dfgeblich, wie ein User durch ein Produkt navigiert und wie einfach bzw. komplex dieser Prozess ist. Hierarchie erleichtert die Navigation, indem sie die wichtigsten Elemente hervorhebt und den Nutzer direkt zum Ziel f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Hierarchie spielt dabei in zwei Bereichen eine Rolle:<\/p>\n<p><strong>Informationsarchitektur<\/strong> bezieht sich auf die Gesamtstruktur einer Website, App oder Software. Die Anordnung von Elementen sollte dabei die Priorit\u00e4t widerspiegeln. Alle wichtigen Informationen und Funktionen sollten z.B. bei einer Website m\u00f6glichst im oberen Bereich platziert werden.<\/p>\n<p><strong>Visuelle Hierarchie<\/strong> bezieht sich auf das Layout einzelner Elemente. Wichtiges wird z.\u202fB. durch Position, gr\u00f6\u00dfere Schrift, kontrastreiche Farben oder Hervorhebungen betont. Eine gro\u00dfe \u00dcberschrift am Seitenanfang zieht z.\u202fB. sofort die Aufmerksamkeit auf sich.<\/p>\n<h3>4. Kontext<\/h3>\n<p>Ein weiterer UX-Grundsatz ist Kontext. User Experience kann nicht isoliert gestaltet werden. Man muss dabei Bedenken in welchem Kontext Produkte verwendet werden:<\/p>\n<p>Beispielsweise:<\/p>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-asterisk\">\n<li>Wer nutzt das Produkt? Ein Produkt f\u00fcr Kinder muss anders aufgebaut werden als eins f\u00fcr Erwachsene.<\/li>\n<li>Von welchem Ger\u00e4t wird auf eine Software oder App zugegriffen?<\/li>\n<li>In welcher Umgebung? (Ist es besonders laut, leise, hell oder dunkel)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gegebenenfalls ist auch wichtig, welche Gef\u00fchle der User im Moment der Nutzung hat.<\/p>\n<h3>5. Nutzerkontrolle<\/h3>\n<p>Ein weiteres wichtiges UX-Prinzip ist die Kontrolle durch den Nutzer. Jakob Nielsen nennt \u201eKontrolle und Freiheit f\u00fcr Nutzer\u201c als eine der zehn wichtigsten Usability-Heuristiken f\u00fcr Webdesign.<\/p>\n<p>Nutzerkontrolle hei\u00dft konkret, dass der Nutzer Aktionen selbst r\u00fcckg\u00e4ngig machen oder unerw\u00fcnschte Aktionen auch wieder abbrechen kann. Dadurch entsteht ein Gef\u00fchl von Freiheit und Sicherheit.<\/p>\n<p>Insbesondere bei KI-unterst\u00fctzen Tools und Systemen spielt die Kontrolle eine wichtige Rolle: User m\u00fcssen die M\u00f6glichkeit haben, Aktionen der KI zu \u00fcberschreiben oder abzustellen.<\/p>\n<h3>6. Barrierefreiheit<\/h3>\n<p>Das sechste Prinzip ist Barrierefreiheit (Accessibility). Sie ist ein entscheidender Faktor f\u00fcr gute UX und mittlerweile auch gesetzlich verpflichtend. Ziel ist es dabei, digitale Produkte so zu gestalten, dass sie von allen Menschen unabh\u00e4ngig von k\u00f6rperlichen oder kognitiven Einschr\u00e4nkungen genutzt werden k\u00f6nnen. Zur barrierefreien UX geh\u00f6ren klare Navigation, ausreichende Kontraste, gro\u00dfe und lesbare Schriften, einfache Bedienbarkeit, Alternativtexte f\u00fcr Bilder und eine verst\u00e4ndliche Sprache.<\/p>\n<p>Der European Accessibility Act (EAA) verpflichtet Unternehmen dazu Produkte und Dienstleistungen barrierefrei anzubieten.<\/p>\n<p>Diese Vorgaben fordern nicht nur Inklusion, sondern bieten Unternehmen auch die Chance, ihre Reichweite zu erh\u00f6hen, Nutzerzufriedenheit zu steigern und sich zukunftssicher aufzustellen.<\/p>\n<p>Barrierefreies UX-Design geht \u00fcber die reine Einhaltung von Richtlinien hinaus und bedeutet, ein inklusives Nutzererlebnis zu schaffen.<\/p>\n<h3>7. Usability<\/h3>\n<p>Das letzte UX-Prinzip ist die Usability, auf deutsch Gebrauchstauglichkeit, also die Frage, wie einfach ein Produkt zu bedienen ist. Wie bereits erw\u00e4hnt ist Usability ein wichtiger Bestandteil der User-Experience.<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Hauptaspekte der Usability:<\/p>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-check\">\n<li><strong>Erlernbarkeit und Konsistenz<\/strong>: Wie schnell versteht der Nutzer das Produkt beim ersten Mal?<\/li>\n<li><strong>Effizienz<\/strong>: Kann der Nutzer seine Aufgaben schnell und effektiv erledigen?<\/li>\n<li><strong>Einpr\u00e4gsamkeit<\/strong>: Ist das Produkt nach einer Nutzungspause leicht wieder bedienbar?<\/li>\n<li><strong>Fehlervermeidung\/-behandlung<\/strong>: Wie viele Fehler passieren? Wie schwerwiegend sind sie? K\u00f6nnen Nutzer diese leicht selbst beheben?<\/li>\n<li><strong>Zufriedenheit<\/strong>: Macht die Nutzung Spa\u00df oder ist sie frustrierend?<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a id=\"messung\" class=\"position\"><\/a>Wie misst man User Experience?<\/h2>\n<p>Die Erfahrung der User ist ein mehrdimensionales Konstrukt und zu einem gro\u00dfen Teil subjektiv, weshalb eine Messung ziemlich komplex sein kann. Dennoch gibt es Methoden zum Messen von UX. Leicht zu erheben, sind beispielsweise sogenannte harte Faktoren, wie die Ladezeiten und die Verf\u00fcgbarkeit von Software oder Websites.<\/p>\n<p>Schwieriger wird es bei den Elementen der UX, die subjektiv empfunden werden. F\u00fcr aussagekr\u00e4ftige Ergebnisse m\u00fcssen differenzierte Erhebungsmethoden angewendet werden.<\/p>\n<h3>Analyse des Nutzerverhaltens<\/h3>\n<p>Das Verhalten der Nutzer w\u00e4hrend der Nutzung eines Produkts kann Aufschluss \u00fcber die UX geben. Dazu gibt es verschiedene Methoden:<\/p>\n<h4>Eyetracking<\/h4>\n<p>Beim sogenannten Eye-Tracking werden mit Hilfe spezieller Ger\u00e4te die Augenbewegungen von Usern verfolgt, zudem k\u00f6nnen mit speziellen Tracking Tools auch Mausklicks mitverfolgt werden. So kann nachverfolgt werden, worauf der Nutzer am ehesten reagiert und wie schnell er zum Ziel kommt.<\/p>\n<h4>Heatmapping<\/h4>\n<p>Heatmaps sind ein wertvolles Werkzeug in der UX-Analyse, um das tats\u00e4chliche Verhalten von Nutzern auf einer Website oder App visuell darzustellen. Sie zeigen durch farbliche Markierungen, welche Bereiche besonders h\u00e4ufig angesehen, geklickt oder gescrollt werden. Warme Farben wie Rot und Orange stehen f\u00fcr hohe Aktivit\u00e4t, k\u00fchle Farben wie Blau und Gr\u00fcn f\u00fcr geringe Interaktion. Dadurch lassen sich z.\u202fB. blinde Flecken, \u00fcbersehene Buttons oder besonders beliebte Inhalte schnell identifizieren. Heatmaps liefern somit konkrete Hinweise darauf, wo Nutzer wirklich mit der Seite interagieren und wo Optimierungspotenziale liegen. Besonders in Kombination mit A\/B-Tests oder Usability-Tests helfen sie, Designentscheidungen datenbasiert zu treffen.<\/p>\n<h4>Usability Tests<\/h4>\n<p>Usability-Tests geh\u00f6ren zu den wirkungsvollsten Methoden der UX-Forschung, um Schwachstellen in digitalen Produkten aufzudecken. Dabei beobachten UX-Experten, wie User typische Aufgaben auf einer Website, App oder Softwarel\u00f6sung l\u00f6sen: Ein Formular ausf\u00fcllen, einen Kauf abschlie\u00dfen usw. Die Testpersonen denken dabei laut oder geben im Anschluss Feedback. Fehlbedienungen, Frustrationen und Missverst\u00e4ndnisse werden dadurch direkt sichtbar. Selbst mit wenigen Teilnehmenden lassen sich oft schon zentrale Usability-Probleme erkennen. Usability-Tests liefern so konkrete und praxisnahe Erkenntnisse, die bei der Optimierung der Benutzerfreundlichkeit helfen \u2013 noch bevor echte Nutzer abspringen.<\/p>\n<h4>Befragungen der User<\/h4>\n<p>Eine weitere M\u00f6glichkeit zur Messung von UX sind Befragungen der User. Hierzu gibt es standardisierte Frageb\u00f6gen, wie beispielsweise User Experience Questionnaire (UEQ). Der UEQ misst UX auf den Dimensionen Effizienz, Durchschaubarkeit, Steuerbarkeit, Stimulation, Originalit\u00e4t sowie Attraktivit\u00e4t und ist auf mehreren Sprachen frei verf\u00fcgbar.<\/p>\n<h2><a id=\"checkliste\" class=\"position\"><\/a>Checkliste: So verbessern Sie gezielt die User Experience<\/h2>\n<h3>Nutzerzentrierung<\/h3>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-edit\">\n<li>Zielgruppenanalyse durchgef\u00fchrt (<a href=\"https:\/\/www.adito.de\/knowhow\/blog\/buyer-persona\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Personas<\/a> erstellt, Befragungen durchgef\u00fchrt)<\/li>\n<li>Nutzerbed\u00fcrfnisse, Kontexte und Probleme verstanden<\/li>\n<li>Nutzertests in verschiedenen Projektphasen integriert<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Struktur &amp; Navigation<\/h3>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-edit\">\n<li>Klarer und logischer Aufbau<\/li>\n<li>Konsistente Navigationselemente<\/li>\n<li>Suchfunktion vorhanden, sodass der User schnell ans Ziel kommt<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Effizienz &amp; Performance<\/h3>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-edit\">\n<li>Schnelle Ladezeiten (&lt;2 Sekunden)<\/li>\n<li>Schlanke Prozesse (z.\u202f Checkout, Formulare)<\/li>\n<li>Mobilfreundliches, responsives Design \u2013 im B2C Bereich \u201eMobile First\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Visuelles Design &amp; Interaktion<\/h3>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-edit\">\n<li>Starke visuelle Hierarchie (Typografie, Farben, Abst\u00e4nde)<\/li>\n<li>Klare Call-to-Actions (CTAs)<\/li>\n<li>Direktes, verst\u00e4ndliches Feedback bei Nutzeraktionen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Barrierefreiheit<\/h3>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-edit\">\n<li>Ausreichende Farbkontraste und Schriftgr\u00f6\u00dfen<\/li>\n<li>Inhalte per Tastatur bedienbar<\/li>\n<li>Alternativtexte f\u00fcr Bilder und Icons<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung f\u00fcr Screenreader<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Kontinuierliche Verbesserung (geplant)<\/h3>\n<ul class=\"bs-shortcode-list list-style-edit\">\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige UX-Tests<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige Nutzerbefragung<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit f\u00fcr Nutzer Feedback zu geben<\/li>\n<\/ul>\n<h2><a id=\"geschichte\" class=\"position\"><\/a>Die Geschichte von User Experience<\/h2>\n<p>Bereits im 1. Jahrhundert v. Christus definierte der r\u00f6mische Ingenieur Vitruv erste Kriterien f\u00fcr das Nutzererlebnis: firmitas (Festigkeit), utilitas (N\u00fctzlichkeit) und venustas (Sch\u00f6nheit). Als Architekt und Designer bezogen sich diese Kriterien auf den Bau und das Erleben von Geb\u00e4uden. Doch die Begriffe lassen sich auch auf die aktuelle Zeit anwenden: Bei einer Software bedeutet die Festigkeit beispielsweise, dass sie stabil l\u00e4uft und hohe Datensicherheit bietet.<\/p>\n<p>Fr\u00fche Entwicklungen in der User Experience lassen sich zudem bis ins Maschinenzeitalter im 19. Jahrhundert zur\u00fcckverfolgen. Insbesondere Frederick Winslow Taylor und sp\u00e4ter Henry Ford forschten nach neuen Wegen, um die Arbeit an den Maschinen effizienter und produktiver zu gestalten.<\/p>\n<p>Mitte der 1990er Jahre pr\u00e4gte Donald Norman, ein US-amerikanischer Professor f\u00fcr Kognitionswissenschaften und Informatik, den Begriff der User Experience.<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkt wurde das Interesse an UX durch den digitalen Wandel. Dieser hat Mensch-Computer-Interkationen in so gut wie alle Lebensbereiche gebracht. W\u00e4hrend Usability bereits vorher eine Rolle in der Software-Entwicklung gespielt hat, r\u00fcckte die User Experience und damit Gef\u00fchle, Motive und Werte der Nutzer weiter in den Vordergrund.<\/p>\n<p>Auch das Wachstum von Websites und die Nutzung des Internets durch die breite Masse gaben der Bedeutung von UX einen gro\u00dfen Schub. Bei der Website-Gestaltung mussten nun neben der Benutzerfreundlichkeit auch Marketing-Aspekte und \u00e4sthetische Bed\u00fcrfnisse ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Website und Softwares sollten nicht mehr nur reibungslos funktionieren, sondern User auch optisch ansprechen und m\u00f6glichst intuitiv durch das System f\u00fchren. Denn User Experience setzt die Erwartung voraus, dass Erlebnisse einwandfrei funktionieren und der Benutzer Freude bei der Anwendung hat.<\/p>\n<h2><a id=\"trends\" class=\"position\"><\/a>UX Trends<\/h2>\n<p>Die digitale Welt ver\u00e4ndert sich schnell und damit auch die Erwartungen der Nutzer. Hier sind die wichtigsten UX-Trends, die Sie kennen sollten:<\/p>\n<h3>1. KI-gest\u00fctzte Hyper-Personalisierung<\/h3>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz revolutioniert die Nutzererfahrung: Websites und Apps reagieren nicht mehr nur auf Klicks, sondern lernen aus Verhalten, Standort, Tageszeit oder sogar Emotionen. So werden Inhalte, Empfehlungen und Designs in Echtzeit individuell angepasst. Ziel ist eine Nutzerf\u00fchrung, die proaktiv statt reaktiv funktioniert und sich dem User anpasst.<\/p>\n<h3>2. Accessibility wird Standard, nicht Ausnahme<\/h3>\n<p>Durch das Barrierefreiheitsgesetz f\u00fcr viele digitale Produkte wird inklusives Design Pflicht. Doch auch jenseits gesetzlicher Vorgaben w\u00e4chst das Bewusstsein f\u00fcr barrierefreie UX. Gute Designs denken an Kontraste, klare Sprache, Screenreader-Kompatibilit\u00e4t und Tastaturnavigation. Der Trend geht zur UX, die alle Menschen erreicht und einschlie\u00dft.<\/p>\n<h3>3. Nachhaltiges UX-Design<\/h3>\n<p>Green UX gewinnt an Bedeutung: Immer mehr Unternehmen optimieren ihre digitalen Produkte im Hinblick auf Energieverbrauch, Datenmengen und CO\u2082-Fu\u00dfabdruck. Minimalistische Oberfl\u00e4chen, Dark Modes, optimierte Ladezeiten und ressourcenschonende Bildformate sind nicht nur gut f\u00fcr die Umwelt \u2013 sie verbessern auch die Performance und damit das Nutzererlebnis.<\/p>\n<h3>4. Zero-UI &amp; multimodale Interfaces<\/h3>\n<p>Ob durch Sprache, Gesten oder biometrische Eingabe \u2013 Interfaces verschwinden zunehmend in den Hintergrund. Der Trend geht hin zu \u201eunsichtbaren\u201c Nutzeroberfl\u00e4chen, bei denen der Fokus auf dem Erlebnis liegt, nicht auf dem Interface selbst. Voice Interfaces und Natural Language Interaction (NLI) werden damit zu Schl\u00fcsseltechnologien, besonders in Smart-Home-, Automotive- und Wearable-Anwendungen.<\/p>\n<h3>5. Emotionen als UX-Faktor: Micro-Interactions &amp; Emotional Design<\/h3>\n<p>Kleine Dinge machen oft den Unterschied: animierte Buttons, smarte Lade-Feedbacks oder charmante Microcopy (z.\u202fB. humorvolle Fehlermeldungen) steigern die emotionale Bindung. Emotionales Design zielt darauf, UX nicht nur funktional, sondern menschlich zu gestalten \u2013 durch Empathie, Tonalit\u00e4t und Authentizit\u00e4t. Nutzer erinnern sich nicht an jedes Detail \u2013 aber an das Gef\u00fchl, das eine App bei ihnen ausgel\u00f6st hat.<\/p>\n<h2>Gute User Experience sichert die langfristige Nutzung<\/h2>\n<p>Gute User Experience stellt sicher, dass Anwendungen reibungslos funktionieren, intuitiv sind und dem User bei der Nutzung Spa\u00df machen. Hierzu m\u00fcssen Usability, Look und Feel stimmen und zusammenspielen.<\/p>\n<p>UX spielt nicht nur eine wichtige Rolle f\u00fcr die Entwicklung eigener Produkte, sondern auch f\u00fcr die Auswahl der richtigen Business-Software. Denn wenn ein Produkt nicht nur effektiv und effizient zu bedienen ist, sondern auch einen Mehrwert schafft und dem Nutzer ein positives Erlebnis bietet, wird es auch langfristig genutzt und das komplette Potenzial ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p id=\"mittelstand\" class=\"position\"><span style=\"color: #9da9b0; font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 17px; text-transform: initial;\">Ver\u00f6ffentlicht am 28.09.2022<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #9da9b0;\">Aktualisiert am 23.07.2025<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute User Experience stellt sicher, dass Anwendungen wie Business Softwares reibungslos funktionieren, intuitiv sind und tats\u00e4chlich genutzt werden.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":5190,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v14.6.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Was ist User Experience (UX)? 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