Mobiles CRM: Mit diesen fünf Tipps wird das Projekt ein Erfolg

Mit Tablet oder Smartphone schnell unterwegs auf wichtige Daten zuzugreifen, gehört heute zu unserem Alltag. Dadurch steigt auch der Anspruch an das Kundenmanagement: Kunden erwarten schnellere Reaktionszeiten und wollen individuell angesprochen und betreut werden. Für Unternehmen bedeutet das, dass ein flexibler und mobiler Zugriff auf Informationen heute fester Bestandteil des Kundenbeziehungsmanagements sein sollte. Mit mobilen Software-Lösungen für das Customer Relationship Management (CRM) rücken Unternehmen den Kunden und seine Bedürfnisse noch stärker in den Fokus: Weil die Mitarbeiter administrative Aufgaben schneller erledigen und auch unterwegs immer auf dem aktuellsten Stand sind, bleibt mehr Zeit für wesentliche Aufgaben. Je einfacher und intuitiver die Anwendung dabei ist, desto schneller und effizienter arbeiten die Anwender mit der Lösung. Wie die Einführung einer mobilen CRM-Lösung gelingt und was für ein sicheres Mobile-Device-Management zu beachten ist, zeigen unsere 5 Tipps.


Vorteile mit mobile CRM

  • Unabhängig vom Arbeitsplatz auf wichtige Daten zugreifen und Termine flexibel vor- und nachbereiten, Vertriebsaktivitäten effizienter steuern
  • Auf Anfragen von Kunden schneller reagieren, Angebote anpassen, erstellen und verschicken
  • Reisezeiten effektiver nutzen, Historien, Angebote direkt nach dem Termin ins CRM übernehmen und bearbeiten, zusätzliches Produktivitäts- und Motivationspotenzial nutzen
  • Verwaltungs-Aufgaben schneller erledigen, Besuchstouren planen und Zeit für andere Tätigkeiten schaffen, Geschäftsprozesse schlanker gestalten
  • Abteilungen arbeiten besser zusammen, transparente Kommunikation, Wissen über Kunden und Projekte steht in Echtzeit zur Verfügung, beim internen Meeting schnell auf Daten aus dem CRM zugreifen
  • Zufriedene, gut informierte Mitarbeiter arbeiten effizienter und sorgen für zufriedene Kunden

Tipp 1: Achten Sie auf die Flexibilität der CRM-Lösung

Ob Vorbereitung auf Kundentermine, Planen von Besuchstouren oder bei der Vertriebssteuerung: Um zukunftssicher zu sein, sollte eine mobile CRM-Lösung flexibel an wachsende Anforderungen anpassbar sowie branchen- und plattformunabhängig sein. Entscheidend für die Akzeptanz der Anwender ist oft, ob die Software auf allen gängigen Smartphones und Tablets eingesetzt werden kann und sich flexibel an unterschiedliche Endgeräte anpassen lässt. Läuft die Lösung auf unterschiedlichen Plattformen und Betriebssystemen reibungslos, ermöglicht das ein einheitliches Look and Feel.

Tipp 2: Binden Sie die Fachabteilungen ein

Grundsätzlich sollte jeder Mitarbeiter mit Kundenkontakt vor Ort in Echtzeit auf relevante Informationen zugreifen können. Es ist deshalb sinnvoll, dass sich die mobile CRM-Lösung nicht nur flexibel an die Bedürfnisse des Unternehmens, sondern auch an die Anforderungen jeder Abteilung anpassen lässt. Die Anwender wissen am besten, welche Applikationen von unterwegs einen Mehrwert liefern und welche besser auf dem Desktop bleiben. Beziehen Sie die späteren Anwender und ihre Erfahrungen deshalb frühzeitig in das Projekt mit ein.

Mobiles Arbeiten mit einer CRM-Lösung
Mobiles CRM sollte einfach und intuitiv zu bedienen sein

Tipp 3: Die größte Hürde – die Akzeptanz der Anwender

Die beste Lösung kann nicht erfolgreich sein, wenn die Belegschaft sie nicht annimmt. Für die reibungslose Zusammenarbeit von Innen- und Außendienst verändern sich bei der Einführung einer mobilen CRM-Lösung viele interne Prozesse. Um zu vermeiden, dass einzelne Mitarbeiter oder sogar Abteilungen an alten Abläufen festhalten, erläutern Sie die verbesserten Szenarien ausführlich und anschaulich.

Mobiles CRM sollte einfach und intuitiv zu bedienen sein. Ist der Mehrwert für die Anwender erleb- und spürbar, werden sie die Lösung gerne nutzen. „Mobile Pioniere“ können bei der Einführung der Software ihr Wissen an Kolleginnen und Kollegen vermitteln und für Fragen zur Seite stehen.

Die Einbindung der Mitarbeiter ist ausschlaggebend für den Erfolg der CRM-Lösung. Schaffen Sie Vertrauen in die veränderten Prozesse.

 Tipp 4: Keine Kompromisse bei der Datensicherheit

Sind die internen Prozesse und Fragen geklärt, geht es an die Auswahl der richtigen Lösung. Dabei stellt sich die Frage, welche Endgeräte zum Einsatz kommen sollen: nur unternehmenseigene oder auch private, Stichwort „Bring your own Device“ (BYOD)?

Diese Sicherheitsvorkehrungen sind in jedem Fall Pflicht:

  • Alle mobilen Geräte müssen PIN-gesichert sein und aus der Ferne gesperrt sowie die Daten bereinigt werden können.
  • Zugangsrechte zu zentralen Daten müssen zentral verwaltet werden können.
  • Daten müssen regelmäßig durch ein zentrales Backup gesichert werden.
  • Bei einem Personalwechsel müssen persönliche Daten, Unternehmensdaten und Software auf dem Gerät gelöscht werden.
  • Software-Updates sollten zentral auf dem Server erfolgen, die Nutzer laden bei jedem Aufruf die aktualisierten Daten automatisch herunter.

Tipp 5: Online, offline und der goldene Mittelweg

Sollen Unternehmensdaten auch offline, also ohne Datenverbindung, zur Verfügung stehen? Neben reiner Online-Verfügbarkeit und voller Offline-Fähigkeit gibt es einen goldenen Mittelweg: das Offline-Caching. Dabei stehen die zuletzt geladenen Daten auf dem mobilen Endgerät auch ohne Datenverbindung zur Verfügung – nicht jedoch der komplette Firmendatenpool. Die temporäre Unterbrechung einer Verbindung fällt so weniger ins Gewicht. Die Sicherheit der gesamten Daten bleibt dennoch gewährleistet.

 

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