Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau – Wo der Schuh am meisten drückt

Viele kennen die Situation: Obwohl der neue Schuh im Laden noch perfekt gepasst hat, beginnen die Füße nach längerem Tragen zu schmerzen. Für Abhilfe kann eine spezielle Einlage sorgen. Dass der Schuh einmal drückt, ist auch in der Branche Maschinen- und Anlagenbau nichts Neues. Über Jahre wurden diverse Softwaresysteme implementiert, die jedoch heute nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Wo genau die Schmerzen der Branche liegen und warum ein flexibles CRM die Arbeitsprozesse optimiert, lesen Sie in unserem Beitrag.

Mobile Maintenance und Field Service sind die aktuellen Themen im Maschinen- und Anlagenbau. In diesen Bereichen muss täglich eine Fülle von Daten verarbeitet und ausgewertet werden. Diese Daten sind jedoch in verschiedenen Anwendungen verteilt. Die große Herausforderung liegt darin, eben diese Daten zeit- und bedarfsgerecht in einem System zu vereinen.

Steuern Sie Ihren mobilen Service zentral aus einer App

Im Service werden vor allem mobile Anwendungen immer wichtiger. Sie erleichtern Ihren Service-Teams die Arbeit. Über eine passgenaue, mobile App, die direkt mit den Unternehmensprozessen verknüpft ist, lässt sich die komplette Einsatzplanung steuern.

Ihr Service-Techniker sieht auf einen Blick alle seine Aufgaben
und Serviceeinsätze auf dem Smartphone oder Tablet.

Über die App kann er außerdem Zeiten und Unterschriften erfassen sowie Fotos von beschädigten Bauteilen machen und archivieren.

Viele Firmen haben beim mobilen Service noch aufzuholen

Trotz des praktischen Nutzens setzen bisher nur wenige Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau auf den Einsatz von mobilen Services. Grund dafür ist vermutlich der Aufwand, der vor der Einführung auf das Unternehmen zukommt. Die bisherigen Systeme zentral in einem CRM zusammenzufassen und die Daten mobil bereitzustellen ist zeit- und arbeitsintensiv. Der Aufwand lohnt sich aber und schlägt sich nicht zuletzt in der Kundenzufriedenheit nieder, weil Aufträge effizienter und schneller bearbeitet werden können.

CRM sorgt für bessere Übersicht beim Thema Wartung

Besonders wichtig ist ein CRM beim Thema Instandhaltung, schließlich muss jede Maschine irgendwann auch einmal gewartet werden. Über eine branchenoptimierte Lösung lassen sich diese Services übersichtlich und zentral auf einer Plattform darstellen. Im Optimalfall ist das System in der Lage, mehrere Wartungsfälle abzubilden. Die wichtigsten sind:

  • Automatische Erfassung von Störungsmeldungen: Eine Maschine meldet einen Fehlercode. Das CRM reagiert darauf und leitet eine bestimmte Aktion zur Behebung des Fehlers ein. Es versendet z.B. eine Meldung an einen Maschinenführer, der das Problem beheben kann oder es löst direkt einen Servicefall aus.
  • Predictive Maintenance: Das spezialisierte CRM weist daraufhin, dass z.B. nach einer festgelegten produzierten Stückzahl Wartungsarbeiten anstehen. Böse Überraschungen können Sie dadurch vermeiden.
  • Ungeplante Wartung: Bei einem plötzlichen Maschinenausfall hilft das CRM, schnellstmöglich Kapazitäten freizumachen und einen geeigneten Techniker zum Kunden zu schicken. So halten Sie vertraglich festgehaltene Zeiten zur Wiederinstandsetzung ein.

Eine CRM-Lösung muss mit den Herausforderungen wachsen

Wie die Branche selbst, muss sich auch das CRM an den neuesten Entwicklungen orientieren. Zu den spannendsten Herausforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus gehört die Digitalisierung. Maschinen, die untereinander kommunizieren, Daten und Befehle austauschen, sind längst keine Science-Fiction mehr und werden in Zukunft zur Normalität gehören. Ein CRM wird zwar nicht auf absehbare Zeit Maschinen steuern. Technisch spricht jedoch nichts dagegen, dass die Software den Status der miteinander vernetzten Maschinen abfragen kann.

Fazit: Branchenspezifische Lösung ausschlaggebend für Erfolg

Serviceprozesse sind in der Regel komplex und benötigen zur Abarbeitung diverse Informationen. Diese sind jedoch oft in verschiedenen anderen Systemen verteilt. Um alle relevanten Informationen für einen Service bereitzustellen, gilt es diese Prozesse in einer Lösung zu vereinen. Mit einem branchenspezifischen und auf die Unternehmensprozesse abgestimmtem CRM-System erfassen und planen Sie Services und arbeiten diese im Feld ab. Dabei werden sämtliche Interaktionen mit dem Kunden hinterlegt und stehen allen Mitarbeitern direkt zur Verfügung.

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1 Kommentar

  1. KrisCad

    Interessanter Beitrag, es gibt viele Dinge auf die man achten muss!

    Vor allem aber Planung ins kleinste Detail, ich z.B. bin äußerst zufrieden mit der Software von Solidline.

    grüße

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